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 SA-Dakar 2012: Dakar-Organisatoren besuchen mögliche Strecken in Bolivien.
Die Organisatoren der Dakar Rally (ASO) sind in dieser Woche in Bolivien unterwegs, um eventuelle Strecken für die Südamerika-Dakar 2012 abzufahren.
Wie bolivianische Medien berichten, hat die bolivianische "Federation of Motor Sports" (FEBAD) dem Dakar-Veranstalter ASO dafür zwei Vorschläge vorgelegt, beide würden ca. 650 Kilometer in Wertung bieten und jeweils eine Schleife über dem Norden Chiles darstellen.
Vorschlag A: Landes-Eintritt von Antofagasta (Chile) bei San Pedro de Quémez, dann über San Juan, Julaca, Rio Grande nordwest bis nach Uyuni. Am nächsten Tag würde die Strecke weiter von Uyuni über Colchan, Tschita, Tambo Tambillo Challacollo und Pisiga in Richtung Westen nach Iquique in Chile führen.
Vorschlag B: Würde erst auch über San Pedro de Quémez nach Uyuni gehen, am zweiten Tag dann aber via Orinoca - der Heimatstadt bolivianischen Präsidenten Evo Morales - führen.
Dazu gebe es Alternativen, falls die Rally aus einem anderen Land eintreten würde. Als Austrittsort stehe jedoch Iquique in Chile relativ fest. Die FEBAD will die ASO bei der Planung der Strecke und allen erforderlichen Genehmigungen grösstmöglich unterstützen, auch der Präsident Evo Morales stehe persönlich hinter der Dakar-Rally.
Für die Ausgabe 2012 gibt es noch keine offiziellen Angaben. Bisher gelten Argentinien und Chile aber als relativ sicher, dazu kommen eventuell Paraguay, Bolivien, Brasilien und Peru. Nach inoffiziellen Angaben soll es bei einem Treffen zwischen FEBAD und ASO in der bolivianischen Stadt La Paz (Regierungssitz) zu einer definitiven Aussage der ASO kommen.
2011/02/24 | 22:58 CET | ARTICLE: MR/SY/RRMG | PIC: DAVID LIUZZO


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