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 SA-Dakar 2012: Jetzt will auch Peru neuer Austragungsort der Rally werden.
Das grosse Geld lockt - oder auch nicht? Nachdem Bolivien seine Wunsch-Kandidatur für die Dakar 2012 in dieser Woche bekanntgab, schiesst jetzt das Land Peru nach. Nach Angaben der Peruaner sei man bereits einen Schritt weiter als Bolivien, die ASO habe bereits einige Gelände besucht. In Frage kommen würden die Wüsten Tacna und Moquegua, die Hauptstadt Lima soll als Zielort dienen.
2011 wird die Südamerika-Dakar noch in Argentinien und Chile ausgetragen, für 2012 ist der Austragungsort nicht sicher. Die meisten afrikanischen Länder wollen die Dakar unter der aktuellen Organisation nicht mehr haben - zumindest liess man dies aus Mauretanien, Mali und dem Senegal verlauten.
Hinter dem peruanischen Engagement steckt Arturo Woodman, Präsident des peruanischen IPD. "Die ASO war hier und interessiert sich für Wüstengelände und die Küste" berichtet er. Die Regierung würde hinter dem Projekt stehen. Sowohl der ehemalige Minister für Aussenhandel und Tourismus Martin Smith als auch der neue Minister Eduardo Ferreyros stehen hinter der Idee.
Hintergrund ist jedoch nicht die Liebe zum Motorsport, sondern der wirtschaftliche Faktor. "Die Rally ist weltweit bekannt und wird auf 190 TV Sendern übertragen" sieht man als eine Begründung. Bei den wirtschaftlichen Einnahmen widerspricht man Bolivien: "Argentinien und Chile haben 129 Millonen Dollar durch die Dakar generiert." In Bolivien sprach man von 178 Millionen. Blenden lässt man sich dabei aber vom wirtschaftlichen Interesse: Speziell Argentinien dürfte das Engagement Volkswagens durch die Fabrikation des Amarok eingerechnet haben - solche Möglichkeiten haben Peru und Bolivien nicht. Zudem gelten beide Länder nicht unbedingt als stabil.
Wie auch immer. "Wenn wir die Dakar nach Peru holen, sind die Auswirkungen grandios und hilfreich für unser Land" ist sich Arturo Woodman sicher.
2010/09/30 | 19:04 CET | EDITOR: MR/HS/RRMG/RALLYGLOBAL


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