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 SA-Dakar 2012: Kahle/Schünemann freuen sich auf neues Dakar-Ziel in Peru.
Die Südamerika-Dakar betritt wie berichtet Neuland: Die vierte Ausgabe der Südamerika-Ausgabe (01. bis 15. Januar 2012) führt erstmals nach Peru. Nach schwierigen Etappen in der Atacamawüste erwartet die Teams unbekanntes Terrain: Die letzten vier Rallytage werden auf peruanischem Boden ausgetragen.
Das kommt auch den deutschen Buggy-Siegern Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann entgegen. Beide kommen gerade aus Italien zurück, fuhren hier bei einem Testeinsatz Platz 3 der Gesamtwertung für das deutsche SAM Mercedes / CRIOG Team ein.
Die Piloten den "HS Hamburger Software Rally Team" haben bisher an allen drei Ausgaben der Südamerika-Dakar teilgenommen und dabei zweimal den Sieg in der Buggy-Kategorie erzielt. Auf der SA-Dakar 2011 gelang ihnen zudem der zehnte Rang in der Gesamtwertung.
2012 wollen Matthias Kahle - der als einziger Deutscher den Status "FIA Priority Driver for Cross Country Rallies" trägt - und sein Hamburger Copilot Schünemann die zweiwöchige Marathonrally erneut in Angriff nehmen.
"Im Moment können wir nur mutmassen, was die neue Route mit sich bringen wird" meint Matthias Kahle. Wir dürfen die Strecken vorher nicht besichtigen und erfahren die Details immer erst am Abend vor der jeweiligen Etappe."
"Grundsätzlich denke ich, dass die neue Streckenführung viel Abwechslung bietet. Klassiker wie die Atacamawüste sind ebenso im Programm wie die für uns unbekannten Abschnitte in Peru. Ich bin mir sicher, dass die Veranstalter wieder eine sehr anspruchsvolle Rally auf die Beine stellen werden, die den Piloten und ihren Fahrzeugen alles abverlangt."
Dr. Thomas M. Schünemann meint: "Die Dakar 2012 wird sicher eine grossartige Veranstaltung. Für uns geht es natürlich in erster Linie um die sportliche Herausforderung, aber natürlich trägt auch die Atmosphäre entscheidend zum Erlebnis während so einer Rally bei."
"Ich war noch nie in Peru und freue mich, meine persönliche Landkarte wieder ein Stück erweitern zu können. Bisher haben wir Chile und Argentinien kennengelernt, Peru wird sicherlich wieder neue Akzente setzen."
"Aus der Ferne betrachtet, sehen wir Europäer Südamerika oft als homogene Einheit. Aber wer einmal dort war, weiss, wie unterschiedlich die Kulturen von Land zu Land sind. Ich freue mich also nicht nur auf die neuen Strecken, sondern auch auf eine für mich unbekannte Kultur."
2011/03/25 | 16:20 CET | ARTICLE: MR/SY/FRICKE/KLEIN


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