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 SA-Dakar 2012: Sven Quandt - "Im 2012 Mini steckt kaum noch der BMW X3".
Vor fast genau einem Jahr überraschte X-raid mit der Vorstellung des Mini All4 Racing. Innerhalb von 90 Tagen wurde aus der Idee Wirklichkeit und bereits auf der Südamerika-Dakar 2011 erlebte er auch gleich seinen ersten Einsatz. Zwölf Monate später sind fünf X-raid Mini All4 Racing auf dem Weg nach Südamerika.
Doch nicht nur in der Quantität legte X-raid zu, zahlreiche Weiterentwicklungen machen den Mini noch schlagkräftiger. Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure auf die Senkung des Schwerpunktes. Dafür verlagerte das Team den Kühler und den Tank weiter nach unten und nahm eine Verbreiterung des Chassis vor.
Eine weitere Änderung am Chassis ist mit der Kürzung der Motorhaube und einem steileren Böschungswinkel verbunden. Durch diese Umbauten kann der Mini steilere Hänge gerader anfahren.
Auch das Ziel, das Fahrzeug weiter abzuspecken und damit näher ans Mindestgewicht zu bringen, wurde erreicht: Hier gelang es X-raid, den Mini um ganze 30 Kilogramm zu erleichtern. Andere Komponenten des Rally-Fahrzeuges konnten ebenfalls weiterentwickelt werden, so änderte das Team unter anderem die Abstimmung der Stossdämpfer.
Die Ingenieure der BMW Motoren GmbH widmeten sich dem Motor des Mini und verbesserten ihn mit einer aktualisieren Software. Die Prüfungen der Südamerika-Dakar führt die Teilnehmer oft in Höhen über 2000 Metern. Um diesen Höhenverhältnissen in Südamerika gerecht zu werden, erprobte X-raid den Motor in einer Druckkammer und simulierte eine Höhe von bis zu 3500 Meter. Durch die verschiedenen Weiterentwicklungen steigerte das Team auch das Ansprechverhalten und die Fahrbarkeit des Rally-Mini.
"In den Mini All4 Racing, mit denen wir 2012 bei der Dakar antreten, steckt kaum noch der BMW X3CC. In den letzten Monaten wurde er zu einem eigenständigen Fahrzeug", so Teammanager Sven Quandt.
Allerdings steht das X-raid Team einer starken Benziner-Konkurrenz gegenüber. Diese durfte für die kommende Dakar auf ein Sechs-Gang-Getriebe wechseln und den Airrestriktor auf 34mm erhöhen. "Damit dürfte unsere Konkurrenz je nach Fahrzeug zwischen 10 und 20 km/h schneller sein als wir", erklärt Quandt weiter.
2011/12/15 | 17:33 CET | ARTICLE: MR/SY/QUANDT






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