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 SA-Dakar 2013: Kahle / Schünemann wollen erneut in die Top 10 vordringen.
Nach dem erfolgreichen Probelauf bei der "Silk Way Rally" im Juli bestreiten Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann nun auch die Südamerika-Dakar 2013 im Allrad-Prototypen SAM 30D CC.
Dabei wurde der Dienstwagen von Kahle/Schünemann seit dem Einsatz in Russland, wo das Team bis zum letzten Tag in Reichweite der Podestplätze lag und durch defekte Antriebswellen auf Rang Sieben zurückfiel, weiter optimiert.
Das Einsatzteam SAM hat die technischen Probleme von der Silk Way behoben und die Leistung des V6-Singleturbo-Dieselmotors deutlich gesteigert. Das Mercedes-Triebwerk liefert jetzt über 300 PS bzw. 700 Newtonmeter (Nm) Drehmoment an die vier angetriebenen Räder.
In dieser Konstellation will das deutsche Team in die Phalanx der grossen werksunterstützen Teams wie X-Raid-Mini oder Overdrive-Toyota eindringen. Das Ziel ist ein Platz unter den ersten Zehn der Gesamtwertung.
Damit Kahle/Schünemann auf unterstützt werden, hat das "HS Rally Team" auch bei seinem "Fast Assistance"-Racetruck nachgelegt, der bei Problemen auf den Wertungsprüfungen zur Hilfe eilt.
Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg starten bei der Dakar 2013 erstmals in einem reinrassigen Lkw-Prototyp der Klasse T4.2. Der Truck auf Basis des MAN TGS-WW wurde von Maurer MAN Motorsport Performance (MMMP) entwickelt und leistet 900 PS bzw. 4.000 Nm Drehmoment bei einem Gewicht von rund neun Tonnen.
Matthias Kahle: "Die Dakar wird noch schwieriger als in den letzten Jahren. Die Route ist knallhart und der Konkurrenzkampf war seit dem Umzug nach Südamerika noch nie so gross. Für uns wird es die erste Dakar in einem Allrad-Prototypen. Wir sind als Team weiter gewachsen und können eine starke Rolle spielen, wenn die Technik mitspielt."
Dr. Thomas M. Schünemann: "Das HS Rally Team ist noch nie so gut gerüstet zur Dakar gefahren. Der SAM ist schnell und standfest, Matthias und ich ein extrem eingespieltes Team und die Mannschaft hoch motiviert. Der zehnte Gesamtrang vor zwei Jahren ist natürlich unsere Messlatte, dieses Resultat wollen wir unbedingt verbessern. Mit Konstanz und Kampfgeist werden wir sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen."
SAM-Teamchef Sven Knorr: "Unsere Aufgabe ist es, Matthias und Thomas für jede Etappe ein topfunktionierendes Fahrzeug bereitzustellen Das Motto heisst daher: Ohne Probleme durchfahren und das Ziel in Santiago de Chile erreichen. Das schafft bei dieser harten Rally ohnehin nur die Hälfte aller Autos."
Knorr weiter: "So wie es sich im Moment andeutet, werden etwa 20 sehr gute Allrad-Prototypen am Start sein. Das heisst, es gibt auch 20 Anwärter auf eine Top-Ten-Platzierung. Wenn wir gut durchkommen, sollten wir unser Ziel erreichen können."
2012/11/01 | 19:21 CET | ARTICLE: MR/HS/KLEIN







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