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 SA-Dakar: Al Attiyah - "Ich bin überglücklich - das grosse Ziel ist erreicht".
Riesenjubel im Ziel: Volkswagen hat zum dritten Mal in Folge die Südamerika-Dakar gewonnen. Neben Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk standen am Sonntag Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz sowie Carlos Sainz/Lucas Cruz auf dem Podium in Buenos Aires.
Von Beginn an führte eines der Volkswagen Gespanne die Rally mit ihren extrem harten Wertungsprüfungen an. Die geschlossene Teamleistung von Volkswagen komplettierten Mark Miller und Ralph Pitchford mit dem sechsten Rang.
Nasser Al-Attiyah bekommt als erster Qatari in der Geschichte des Wüstenklassikers die grosse Dakar-Trophäe überreicht. Sein Navigator Timo Gottschalk ist erst der vierte Copilot, der den "Dakar"-Sieg nach Gerd Löffelmann, Andreas Schulz und Dirk von Zitzewitz nach Deutschland holt - eine Premiere für den im brandenburgischen Rheinsberg lebenden Ingenieur der Fahrzeugtechnik.
"Mein erster Dakar-Sieg. Ich bin überglücklich, als erster Araber die härteste Marathonrally der Welt gewonnen zu haben" freut sich Al Attiyah. "Diese Gefühle sind unglaublich schwer in Worte zu fassen. Dank des besten Marathonrally-Autos der Welt und der besten Mannschaft in diesem Sport habe ich mein grosses Ziel erreicht. Ich freue mich für die gesamte Truppe, die drei Wochen lang rund um die Uhr für den Erfolg geschuftet hat. Ich habe mit Timo Gottschalk einen herausragenden Beifahrer an meiner Seite, der einen immens grossen Anteil am Sieg hat. Heute wird richtig gefeiert."
"Dakar-Sieg - ich kann es noch kaum glauben" meint Timo Gottschalk. "Schon in den letzten Tagen hatten wir uns einen komfortablen Vorsprung erarbeitet und es sah in den vergangenen Etappen richtig gut für uns aus. Und doch hat sich jeder Gedanke an den Sieg verboten, denn bis zum Schluss kann bei dieser Rally stets alles passieren. Ich bin stolz und glücklich über den Sieg. Es war die bislang härteste Dakar, die ich absolviert habe. Wir sind jetzt zwei Wochen an unsere körperlichen Grenzen gegangen. Der Veranstalter hat seine Versprechungen, die härteste Dakar aller Zeiten austragen zu wollen, wahr gemacht. Genau diese gewonnen zu haben, ist ein unglaublich schönes Gefühl."
Den besonderen Schwierigkeitsgrad bestätigt auch Dirk von Zitzewitz, Navigator von Giniel de Villiers und 2009 erster Dakar-Sieger mit Volkswagen. "Eine unglaublich anstrengende Dakar, denn die Tage waren extrem lang. Morgens musste man früh raus, erst am späten Nachmittag haben wir das Biwak erreicht. Es gab viele Roadbook-Änderungen, die uns Beifahrern auch für die Nacht viel Arbeit beschert haben" so der Norddeutsche.
"Auch körperlich waren die Etappen fordernd. In der Atacama-Wüste hätte die Navigation ruhig etwas anspruchsvoller ausfallen können, dafür war sie in Argentinien so, wie es sich für eine Dakar gehört. Mein Highlight war die Fiambalá-Etappe, die wir durch fehlerfreie Navigation mit Abstand gewonnen haben. Alles in allem eine positive Dakar für mich - vor allem, weil sie mit dem zweiten Gesamtrang belohnt wurde."
Motorsport-Direktor Kris Nissen ist mehr als zufrieden. "Ich bin unglaublich stolz auf die gesamte Mannschaft, sowohl die Mitarbeiter, die zuhause diesen Sieg möglich gemacht haben, als auch die Mannschaft mit ihrem übermenschlichem Einsatz vor Ort. Es war die mit Abstand härteste Dakar, die wir je bestritten haben, und auch die wohl am besten organisierte."
Stolz ist er auch auf den Race Touareg: "Ich denke, wir haben bewiesen, dass der Race Touareg 3 das derzeit zuverlässigste und stärkste Marathonrally-Fahrzeug der Welt ist. Das ist das Ergebnis harter Arbeit über Jahre. Glückwunsch an Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk, die überragende Arbeit geleistet haben, und natürlich auch an die anderen Volkswagen Paarungen, die diesen Dreifachsieg möglich gemacht haben."
2011/01/16 | 16:12 CET | ARTICLE: MR/SY/MOSER


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