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 SA-Dakar: Al Attiyah - "Wir bräuchten nur noch an Carlos dranzubleiben".
Der Qatari Nasser Al Attiyah hat seine Ankündigung am Montag und Dienstag wahr gemacht: Er will die Dakar gewinnen und Carlos Sainz angreifen. Am Montag nahm er ihm die Gesamtwertung ab, gestern verlor er wieder einige Minuten.
Aber Nasser hat eine Strategie: "Heute hat Carlos den Nachteil, die Route zu eröffnen. Wenn wir auf ihn aufschliessen könnten, bräuchten wir nur an ihm dranzubleiben, um die heute verlorenen zwei Minuten wieder gutzumachen. Doch das ist nur die Theorie."
Der Vorjahressieger Carlos Sainz will sich die Chance auf einen zweiten Dakar-Sieg aber keinesfalls nehmen lassen. "Gestern haben wir Nasser in einem Flussbett ünerholt, dann fiel er wegen eines Reifenschadens zurück, muss dann aber wieder mächtig Gas gegeben haben" so der Spanier.
"Heute müssen wir die Etappe eröffnen. Die Dünen von Fiambalá haben in den vergangenen Jahren immer eine entscheidende Rolle gespielt. Unser Rückstand ist nicht so gross, als dass sich das Blatt nicht erneut wenden könnte."
Lachender Dritter innerhalb des Volkswagen-Duelles sind der Süd Afrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz. Sie blieben schnell ab kontinuierlich hinter den Führenden und fuhren weiterhin Zeit auf Stephane Peterhansel heraus, der als bester X-raid BMW weiter auf dem 4. Platz liegt.
"Heute haben wir wieder ein bisschen Zeit vor Stéphane Peterhansel im BMW gewonnen. Das war wichtig. Es ging darum, auf dieser kurzen, aber doch knackigen Prüfung fehlerfrei und schnell durchzukommen und trotzdem das Material zu schonen. Das ist uns gelungen" meint De Villiers.
"Am Ende haben wir etwas Tempo herausgenommen, weil wir zuvor im Auto so sehr durchgeschüttelt wurden, dass mir der Nacken schmerzte. Nichts, was unsere Physio-Therapeuten nicht in den Griff bekommen würden, aber genug, um heute lieber etwas vorsichtiger zu Werke zu gehen."
2011/01/12 | 16:11 CET | ARTICLE: MR/SY/MOSER


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