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 SA-Dakar: ASO erteilt Bolivien für 2012 Absage, "Red Bull" sagt: Peru & Lima.
Dakar-Renndirektor Etienne Lavigne hat nach Angaben der Zeitung "El Nacional" dem Land Bolivien vorerst eine Absage für die Durchführung der Südamerika-Dakar Rally erteilt. Lavigne und einige Führungskräfte des Dakar-Veranstalters ASO trafen sich dieser Woche in Bolivien mit dem Präsidenten Evo Morales, der die Rally unbedingt in seinem Land haben will.
Laut "El Nacional" schloss Lavigne in La Paz gegenüber Journalisten eine Dakar in Bolivien allerdings nicht ganz aus, man könne über eine Option für 2013 sprechen.
Bolivien hatte sich vor allem mit der Region rund um den Salzsee "Salar de Uyuni" beworben, mit mehr als 10.000 Quadratkilometer der grösste Salzsee der Welt, im Süden des Landes nahe der chilenischen Grenze gelegen. Man könne aber auch alternative Gebiete anbieten.
Ein heisser Kandidat und neuer Zielort soll aber Peru sein. Bereits am 19. Februar sorgte eine Meldung des Dakar-Sponsoren "Red Bull" für Verwunderung, nun legen südamerikanische Medien nach.
In einem Bericht über von Red Bull gesponserten Spanier Marc Coma erklärte der Autor Tim Sturtridge auf der offiziellen Webseite von Red Bull: "2012 werden wir Marc Coma erstmals in Peru sehen. Die letzten drei Etappen der Rally finden auf peruanischem Boden statt. Es ist Neuland für Marc Coma und er hofft, das ihm die letzte Etappe nach Lima den vierten Dakar-Sieg bringt."
Die ASO wollte dies noch nicht bestätigen, dennoch spricht Sponsor Red Bull in seinem Bericht nicht von "Vielleicht" oder "Eventuell". Es ist zudem anzunehmen, das Red Bull seine Publikationen prüft.
Sollten die Angaben stimmen, würde die Dakar 2012 erstmals in Südamerika nicht mehr als Rundkurs gefahren werden. Von Buenos Aires in Argentinien geht es via Chile nach Peru und endet in dessen Hauptstadt Lima.
2011/03/06 | 06:12 CET | ARTICLE: MR/SY/RRMG/RED BULL


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