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 SA-Dakar: BMW-Fischer - "Wir werden daran arbeiten, vorne mitzumischen".
Ein emotionaler Höhepunkt zum Abschluss: Auf die letzte Etappe der Dakar 2011 war das Notorrad-Team BMW Speedbrain mit der Massgabe gestartet, die Plätze der beiden Teamfahrer zu verbessern.
Der Holländer Frans Verhoeven nahm sich diese Vorgabe sehr zu Herzen und fuhr sich seinen ganzen Frust von der Seele, der sich durch das viele Pech des Teams gegen Mitte des Rennens angestaut hatte. Das Ergebnis war ein verdienter, hoch emotionaler Etappensieg zum Abschluss der Rally.
"Ich bin mit dem festen Willen gestartet, noch einmal ein Top-Tagesresultat für das Team zu holen. Mein Bike hat mir dabei geholfen und ist heute super gelaufen", so Verhoeven im Ziel.
Drei Fahrer hatte er auf der relativ kurzen, pfeilschnellen Etappe überholt und sich so knapp vor Rodriguez den Etappensieg geholt. Dieser Sieg schob Verhoeven unter die Top 15 in der Gesamtwertung. Nicht vorzustellen, wo das Team stünde, hätte das Sturz- und Steinschlagpech nicht so zugeschlagen.
Der Sieg der Finaletappe ist ein versöhnlicher Abschluss für das Team, das damit einmal mehr bewiesen hat, dass die von Speedbrain entwickelte BMW G 450 RR ein mehr als konkurrenzfähiges Rallygerät ist.
Auch Pedro Bianchi Prata gab am letzten Tag eine gelungene Abschiedsvorstellung von der Dakar 2011. Auch er erreichte sein selbst gestecktes Ziel, nämlich einen Platz unter den Top 30 der Gesamtwertung.
"Es freut mich für das ganze Team, das wir noch einen versöhnlichen Abschluss bei dieser Dakar gefunden haben" sagt Teamchef Wolfgang Fischer.
"Während der gesamten Rally haben wir versucht, aus allen Situationen das Beste zu machen. Es ist uns gelungen, noch unter die Top 15 zu kommen und haben mit dem Sieg noch ein Glanzlicht gesetzt. Wir haben bei dieser Dakar bei fünf Etappen geführt und zwei gewonnen. Darauf können wir aufbauen. Wir werden daran arbeiten, bei den kommenden Rallys vorne mitzumischen."
2011/01/17 | 11:09 CET | ARTICLE: MR/SY/BMW


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