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 SA-Dakar: Coma, Patronelli, Al Attiyah und Chagin Dakar-Sieger 2011.
Es ist vollbracht: Die Sieger der 3. Süd Amerika Dakar Rally stehen fest. Auf der letzten kleinen Etappe am Samstag von Cordoba gab es keine grossen Veränderungen mehr - ausser bei den Motorrädern und Quads.
Francisco "Chaleco" Lopez (Chile, Aprilia) musste seinen 3. Platz noch abgeben, ebenso Christophe Declerk (Frankreich, Polaris) bei den Quads. Die Sieger bei den Motorrädern heissen demnach Marc Coma (Spanien, KTM), Cyril Despres (Frankreich, KTM) und Helder Rodrigues (Portugal, Yamaha).
Wie haben sich die deutschsprachigen Teilnehmer platziert? Ingo Waldschmidt aus Namibia erreichte das Ziel mit 14:25:01 Stunden Rückstand auf Platz 38, Daniel Schröder sicherte sich mit 19:01:47 Stunden Rückstand Platz 50 und Jan Vesely mit 25:26:37 Stunden Platz 61.
Bei den Quads bleibt der Pokal in der Patronelli-Familie: Nach dem Sieg von Marcos Patronelli im Vorjahr machte in diesem Jahr sein grösserer Bruder Alejandro den Titel klar. Er gewann mit seiner Yamaha vor Sebastian Halpern (Argentinien, Yamaha) und dem Polen Likasz Laskawiec.
Bei den Autos gelang Volkswagen der erhoffte Hattrick - drei Siege auf 3 Süd Amerika Dakar Rallys, dazu gleich drei VW Race Touareg auf dem Podium. Den Gesamtsieg machte das Qatarisch-Deutsche Duo Nasser Al Attiyah und Timo Gottschalk mit 49:41 Minuten Vorsprung vor dem Südafrikanisch-Deutschen Duo Duo Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz sowie 01:20:38 Stunden vor den Spaniern vor Carlos Sainz und Lucas Cruz.
Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret im besten Verfolger-BMW fehlten am Ende 23:10 Minuten zum 3. Platz.
In der Klasse der seriennahen Fahrzeuge T2 gewann erwartungsgemäss der Japaner Jun Mitsuhashi im Werks-Toyota it einem gigantischen Vorsprung von 15:04:28 Stunden auf Fréderic Chavigny im Dessoude Nissan Pathfinder und Gerald Mognier.
Bei den Buggies dürfen sich Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann freuen: Mit mehr als vier Stunden Vorsprung gewannen sie die Wertung der zweiradangetriebenen Autos (T3) vor Ronan Chabot (SMG Gache) und Isabelle Patissier im Dessoude Buggy. In der Gesamtwertung liegen die beiden Deutschen auf Platz 10.
Alfie Cox und Jürgen Schröder kamen nach einem sehr guten Rennen und viel Pech ins Ziel, rutschten jedoch nach einer Zeitstrafe von 9 Stunden auf Platz 18 zurück - ohne die Zeitstrafe wäre es Platz 9 gewesen.
Stephan Schott und Holm Schmidt schafften es im X-raid BMW X3CC auf Platz 20 - trotz 31:11:48 Stunden Rückstand.
Auch bei den Trucks ist das Podium blau: Kamaz machte gleich einen Vierfachsieg klar. Vladimir Chagin und seine Crew gewannen die Dakar 2011 mit 58:58 Minuten vor den Teamkollegen Firdaus Kabirov sowie Eduard Nikolaev und Ilgizar Mardeev. Bester Nicht-Kamaz wurde Franz Echter im holländischen Veka-MAN. Gemein: Ihm fehlten am Ende lediglich 41 Sekunden auf Platz 4.
2011/01/15 | 17:30 CET | ARTICLE: MR/DAKARTEAM


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