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 SA-Dakar: Glücklicher BMW-Verhoeven - "Warum läuft das nicht immer so".
Die 9. Etappe mit einem Massenstart machte das Pech der vergangenen Tage für das BMW Speedbrain Motorrad Team wieder ein Stück weit vergessen.
Mit einer tollen Tagesleistung fuhr Frans Verhoeven auf den zweiten Tagesrang. Dabei war nach einer turbulenten Etappe tags zuvor lange Zeit offen, ob er überhaupt würde starten können. Wie berichtet hatte er sich nach einem Sturz einen Schaden an seinem Motor zugezogen.
Der niederländische Rally-Profi war in der zweiten Startreihe fünf Minuten hinter den zehn Bestplatzierten ins Rennen gegangen. Der Massenstart hatte den Riesen-Vorteil, das die ersten Teilnehmer komplett gemischt in das Rennen gingen - und das zeigte sich auch an der Tageswertung am Abend.
Alle Fahrer hatten zwischen den riesigen, steilen Dünen mit Navigationsproblemen zu kämpfen. Verhoeven kam mit dieser Situation mit am Besten zurecht. Er attackierte voll und hatte schnell auf die erste Startgruppe aufgeschlossen. Mehr noch, er lag plötzlich ganz vorne.
Als er im Ziel ankam, wähnten ihn alle zunächst als Etappensieger. Mit Jonah Street (USA) kam allerdings dann noch ein Fahrer, der aus der dritten Startreihe heraus eine bessere Zeit schaffte. Aber auch mit dem zweiten Rang zeigte sich Verhoeven hoch zufrieden. Er liegt in der Gesamtwertung jetzt auf dem 25. Platz.
Verhoeven: "Warum läuft das nicht immer so? Heute war wieder ein richtig guter Tag. Das war teilweise wie Moto Cross und ein richtig heisser Ritt über die Dünen. Ich bin mit mir selber zufrieden und natürlich auch mit meinem Bike, das super funktionierte."
Eine tadellose Leistung zeigte auch Pedro Bianchi Prata, der sich an diesem Tag wieder auf sein eigenes Rennen konzentrieren konnte und niemandem helfen musste, er fuhr auf den 38. Tagesrang und rangiert nun auf dem 39. Platz der Gesamtwertung.
2011/01/12 | 16:23 CET | ARTICLE: MR/SY/SPEEDBRAIN


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