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 SA-Dakar: Kamaz fährt Vierfachsieg entgegen - Echter bester Konkurrent.
Vier Kamaz an vorderster Front: Die grossen Blauen aus Russland werden wohl auch auf dieser Dakar nicht mehr zu schlagen sein.
Teamintern bieten sich der Gesamt-Führende Vladimir Chagin und sein Rivale Firdaus Kabirov noch ein Rennen um die Top-Position, nur 30:31 Minuten liegen zwischen den beiden. Dahinter kommen Eduard Nikolaev auf Platz 3 (02:58:43 Stunden Rückstand) und Ilgizar Mardeev auf Platz 4.
Zwei deutsche Fahrer, beide auf MAN, könnten in der Top 10 der Dakar 2011 abschliessen - einer sogar als bester Nicht-Kamaz. Franz Echter im ehemaligen holländischen Werks-MAN TGS, jetzt übernommen durch das "Veka Team", liegt auf Platz 5 der Gesamtwertung und nur knapp 4 Minuten hinter Mardeev - da könnte sogar noch Platz 4 drin sein.
Ebenfalls in einem MAN TGS unterwegs ist Matthias Behringer, hauptsächlich "Fast Assistance" für die deutsche Buggy-Crew Kahle/Schünemann. Mit einer sehr guten Leistung liegt er aktuell mit 17:16:23 Stunden Rückstand auf Platz 10. Ohne den Fast-Assistance-Job wäre er also wohl noch schneller gewesen.
Zwischen Echter und Behringer platzieren sich derzeit der Spanier Pep Vila als Kunde im De Rooy Iveco (6.), Marcel van Vliet im zweiten Veka-MAN (7.), der Kasache Artur Ardavuchus im privaten Kamaz (8.) und der Japaner Teruhito Sugawara im Hino, Sohn von Yoshimasa Sugawara, Dakar-Legende und ehemaliger Sieger der Rally.
Gleich drei Top-Favoriten aus Holland (Hans Bekx, Gerard de Rooy, Wuf van Ginkel) fielen bereits am ersten Tag aus, "Kamaz-Jäger" Ales Loprais aus Tschechien musste mit seinem Tatra wegen eines defekten Turbos aufgeben (wir berichteten). Bester Ginaf ist übrigens übrigens Martin van den Brink auf Platz 11.
Aus deutscher Sicht sind ansonsten noch zwei Trucks im Rennen, nachdem Gerhard Walcher und Stefan Niemz (Mercedes Unimog) zur 10. Etappe aufgeben mussten. Dieter Depping, Fast-Assistance von Volkswagen, ist mit seinem MAN TGS trotz Unfalls (er kippte um) noch auf Platz 32 (50:30:04 Stunden Rückstand), Andrea Mayer im MAN TGS für das X-raid Team dank vieler Reparatureinsätze auf Platz 33 (61:33:26) der Gesamtwertung.
Auch wenn der Kamaz-Sieg nicht mehr aufzuhalten sein dürfte: Zumindest in einigen Positionen bleibt es spannend.
2011/01/14 | 14:43 CET | ARTICLE: MR/DAKARTEAM


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