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 SA-Dakar: Matthias Kahle - "Speziale war weniger schwierig als gedacht".
Bei Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann läuft auch weiterhin alles sehr gut. Nachdem beide die letzte Schleife durch die Atacamawüste ohne Schwierigkeiten überstanden, fanden die Mechaniker über Nacht sogar die Zeit, die Motorkühlung des SMG-Buggy zu verbessern. Der Kühler wurde mit einem grösseren Lüfter ausgestattet, zudem sorgt eine Änderung an der Aerodynamik für zusätzliche Frischluft.
Auf der sandigen Passage zu Beginn liessen es die SMG-Buggy-Piloten noch richtig fliegen, beim zweiten Waypoint wurden Kahle/Schünemann auf Rang Sieben notiert - hinter vier VW Race Touareg und zwei BMW X3 CC. Auf dem folgenden Teilstück mit Steinen und Sand im Wechsel wählten die Deutschen dann eine vorsichtigere Gangart. Zu Beginn der steinigen Abschnitte nahm man ein wenig Gas raus um die Reifen zu schonen.
Die Strategie ging auf. Der SMG-Diesel-Buggy erreichte das Ziel in Copiapo ohne Reifenschaden auf Rang Elf der Tageswertung und erneut als bester seiner Klasse. In der Gesamtwertung behauptet das HS RallyeTeam weiter unangefochten die zehnte Position sowie die Führung in der Buggy-Wertung.
"Wir haben heute mit einem echten Hammer gerechnet, aber im Endeffekt war die Speziale weniger schwierig als gedacht" berichtet Matthias Kahle. "Wir haben heute gar nicht auf die Tageswertung geschaut und sind nur taktisch gefahren. Die Änderungen an die Kühlung haben sich ausgezahlt, die Motortemperatur lag die ganze Zeit über im grünen Bereich."
Dr. Thomas M. Schünemann meint: "Der Beginn der Prüfung war wirklich super, das war nahezu das perfekte Terrain für unseren Buggy. Die Temperaturprobleme mit dem Motor haben wir zum Glück gelöst. Ein grosses Lob an die Mechaniker von SMG und an unseren Logistik-Manager Frank Färber, der einige gute Ideen eingebracht hat. Nach drei Tagen in den Top Ten fühlen wir uns pudelwohl. Diese Position wollen wir bis ins Ziel halten."
Unterdessen war die Motorradfahrerin Tina Meier auf der dünenreichen Speziale voll in ihrem Element. Die Hamburgerin steigerte sich erneut und feierte mit Rang 71 ihr bestes Tagesergebnis bei der Dakar. Ihr guter Auftritt wird mit einer Verbesserung auf Platz 77 in der Gesamtwertung belohnt. Derweil verteidigten Mathias Behringer, Hugo Kupper und Jochen Seiler im MAN-Racetruck des "HS Rally Teams" ihren Platz in den Top Ten.
2011/01/12 | 11:22 CET | ARTICLE: MR/SY


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