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 SA-Dakar Rally: Alle 5 Mini in Top 10 - alle X-raid Fahrzeuge im Ziel in Lima.
Der 10. Sieg für Stéphane Peterhansel, der erste Sieg für X-raid - Teamchef Sven Quandt dürfte einen lange erarbeiteten Höhepunkt angekommen sein (wir berichteten). Dakar-Rekordhalter Peterhansel wechselte nach der Dakar 2009 zum X-raid Team. Bis dahin hatte "Mister Dakar" bereits sechs Siege auf dem Motorrad (1991, 1992, 1993, 1995, 1997, 1998) und drei auf vier Rädern (2004, 2005, 2007) eingefahren.
Nun gelang ihm auch in Südamerika der grosse Coup in altbekannter Manier. Peterhansel fuhr bei dieser Dakar drei Tagessiege ein und überzeugte zudem durch Konstanz und ruhige Fahrweise. So hielt er sich aus grösseren Problemen heraus und lag ab dem dritten Tag an der Spitze der Gesamtwertung.
Der Franzose, der am 06. August 1965 in Vesoul geboren wurde, lebte schon immer für den Wettkampf. Sport einfach nur zum Spass treiben, fällt ihm schwer. So wurde er als Jugendlicher französischer Skateboardmeister, bevor er sich komplett dem Enduro-Sport widmete. Auch hier liessen die Erfolge nicht lange auf sich warten. An der Rallye Dakar teilzunehmen, war ein langegehegter Traum, der 1988 mit der ersten Teilnahme in Erfüllung ging.
Nani Roma und Michel Périn sorgten mit Rang zwei für einen Doppelerfolg des Teams. Das Duo fuhr immerhin drei Tagessiege ein. Der Russe Leonid Novitskiy und sein deutscher Co-Pilot Andi Schulz bewiesen, dass Konstanz der richtige Weg zum Erfolg ist. Sie gewannen die erste Etappe und hielten sich im Anschluss aus grossen Problemen heraus. Der verdiente Lohn war die vierte Position in der Gesamtwertung - die beste Platzierung eines russischen Fahrer in der Auto-Wertung der Dakar und damit auch der bestplatzierte semi-professionelle Fahrer 2012.
Das polnisch, belgische Duo Krzysztof Holowczyc / Jean-Marc Fortin redete lange ein Wörtchen um einen Platz in den Top 3 mit. Doch Probleme auf der zehnten Etappe warfen den Orlen Mini zurück. Sie sicherten sich schlussendlich den zehnten Platz. Das fünfte Duo im roten Mini, die Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza, runden den Erfolg mit einem achten Platz ab.
Eine grosse Überraschung war der Auftritt des chilenisch, französischen Duos Boris Garafulic / Gilles Picard. Während Picard zu den erfahrensten Co-Piloten gehört, absolvierte Garafulic seine erst zweite Dakar. Mehrfach schaffte er den Sprung in die Top 10 und sicherte sich schlussendlich den 12. Gesamtrang. Die beiden Russen Alexander Mironenko und Sergy Lebedev erreichten im Buer BMW X3CC die 16. Position.
Das deutsche Duo Stephan Schott und Holm Schmidt war im KS Tools BMW X3CC bei dieser Dakar vom Pech verfolgt. Ihnen stellten sich Steine und Konkurrenten in den Weg und verhinderten damit ein besseres Ergebnis. In Lima wurde er offiziell als 31. der Gesamtwertung aufgeführt.
Für die Rennfahrzeuge und die Serviceflotte steht jetzt der Rückweg nach Deutschland auf dem Programm. In den kommenden Tagen werden sie auf ein Frachtschiff Richtung Europa verladen. Dort kommen sie Mitte, Ende Februar an. Danach bleibt nur noch wenig Zeit bis zum Start der neuen Saison des FIA World Cup für Cross-Country Rallys.
2012/01/16 | 15:39 CET | ARTICLE: MR/SY/XRAID






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