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 SA-Dakar Rally BLOG: Ellen Lohr berichtet über die Geschichten der Dakar (2).
Von Ellen Lohr: Auf der dritten Etappe ging es ins Gebirge. Wir erreichten die ersten Andenausläufer. Für die Rennteilnehmer bedeutete dies, das sie sich schon mal ein wenig an die dünne Höhenluft gewöhnen konnten, denn im Laufe der kommenden Tage wird es bis auf 4.600 Höhenmeter gehen.
Aus deutscher Sicht ist diese Dakar jetzt bereits ein Desaster. Die einzigen beiden deutschen Piloten bei den Autos haben beide mit grossen Problemen zu kämpfen, wobei eine defekte Kopfdichtung am Motor des deutschen Rallymeisters Matthias Kahle für ihn bereits das komplette Aus bedeutet.
Bei einer Dakar wird immer und unter allen Umständen weitergefahren und man versucht das nächste Bivak zu erreichen, selbst wenn das Auto nur noch drei Räder hat.
Aber es gibt zwei Dinge, die nicht passieren dürfen: Ein Motorschaden, denn in diesem Fall setzt das Reglement die Grenzen (ein Motorwechsel ist nicht erlaubt. Oder ein kapitaler Überschlag oder Unfall, bei dem der Überollkäfig beschädigt wird. Dann lässt einen der Veranstalter aus Sicherheitsgründen nicht weiterfahren.
Mit Stephan Schott auf einem Rennprototypen, der für vordere Plätze gut ist, ist auch das zweite deutsche Eisen nicht mehr ganz heiss. Er erreicht nach verbogener Spurstange und längerem Aufenthalt in den Dünen das Bivak erst um 6:00 Uhr morgens und auch am Dienstag lief es nicht rund. Nur Platz 66 für ihn.
Wir erinnern uns: Auch unser hoffnungsvollster Beifahrer, Jürgen Schröder war schon schnell draussen, er sass (sprichwörtlich) auf dem heissen Sitz bei Alfie Cox, dessen Volvo am ersten Tag abgebrannt ist. Was Ergebnisse angeht schielen wir also von nun an ein wenig mehr auf die Renntrucks, denn dort liegt Fanz Echter mit seinem Co Piloten Detlef Ruf (hat auch mich schon durch die Dakar navigiert) in aussichtsreicher Top 10 Position.
Ganzen Artikel hier lesen: [ www.marathonrally.com/news/17170.0.html ]
2012/01/04 | 18:43 CET | ARTICLE: MR/SY/ELLENLOHR






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