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 SA-Dakar Rally BLOG: Ellen Lohr berichtet über die Geschichten der Dakar (9).
Von Ellen Lohr: Auf geht es nach Iquique im Norden Chiles. Iquique liegt in einer Freihandelszone und ist deshalb beliebtes Ausflugsziel für die Chilenen. Auf dem Weg dorthin, immer am Meer entlang, gibt es für 300 Kilometer keine richtige Stadt.
Die Menschen an diesem Küstenstreifen arbeiten alle auf sich allein gestellt. Die meisten ernten Algen aus dem Meer, oft ohne Boot einfach nur am Ufer `geerntet`. Sie sammeln es in kleinen Haufen und wenn entsprechend genug gefunden wurde wird das Ganze auf einen klapprigen LKW geladen und in die nächste grössere Stadt nach Antofagasta gebracht.
Somit sehen wir immer mal wieder Ansammlungen von heruntergekommenen aber irgendwie sympathischen Häuschen oder Wellblechhütten am Strand. Meist in einer längeren Reihe. Dann allerdings wieder für viele Kilometer nur Strasse, Strand, Meer und Berge.
Die Strasse schlängelt sich zwischen Meer und Bergen dahin und tatsächlich kommt nach einigen Stunden Fahrt eine grössere Stadt in Sicht. Mit bewässertem Mittelstreifen auf der Fahrbahn und Menschen an der Strasse, die dem Dakartross fröhlich zuwinken. Dann die Überraschung, der Ort - Tocopilla - hat einen Golfplatz! Mitten im Sand, ohne jeglichen Grashalm. Hier lernen wir also, warum chilenische Golfspieler in Sandbunkern so gut putten können!
Auf dem weiteren Weg helfen wir noch einem Chilenen aus, der ohne Diesel liegengeblieben ist. Ziemlich einsam hier um ohne Sprit dazustehen, aber er hat sofort einen Schlauch parat, um bei uns abzuzapfen. Als sich der als zu kurz erweist (unser GL hat einen 100l Tank und der war gerade ziemlich leer) kommt schon der nächste Einheimische angefahren und kann mit einem Schlauch aushelfen. Scheint hier des Öfteren benötigt zu werden so ein Teil...
Ganzen Artikel hier lesen: [ www.marathonrally.com/news/17170.0.html ]
2012/01/11 | 13:51 CET | ARTICLE: MR/SY/ELLENLOHR






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