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 SA-Dakar Rally: HS RallyTeam Mathias Behringer "Wir sind richtig enttäuscht".
Die Anstrengungen werden nicht belohnt: Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg mussen am dritten Tag der Südamerika Dakar Rally 2012 vorzeitig aufgeben (wir berichteten). Dabei hat das Hamburger "HS Rally Team" alles gegeben, um den MAN-Racetruck wieder zum Laufen zu bekommmen.
Bis 2 Uhr nachts haben Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg alles versucht, um an die dringend benötigten Ersatzteile heranzukommen, nachdem ihr MAN-Racetruck 20 Kilometer vor dem Etappenziel mit einem Defekt an der Motorkühlung und einem Ölverlust liegengeblieben war.
In den frühen Morgenstunden war dann klar: Der "Fast Assistance"-Racetruck wird das Biwak nur noch dann im erlaubten Zeitfenster erreichen, wenn er die Unterstützung des Veranstalters in Anspruch nimmt - die wiederum zum sofortigen Wertungsausschluss führt. Damit war das Aus für Behringer und Co. endgültig besiegelt.
Die Hilfslieferung traf letztlich kurz nach Sonnenaufgang, gegen 6:30 Uhr, beim HS Racetruck ein, und es brachte sie niemand geringeres als der Rallyleiter höchstpersönlich. Der Helikopter von Etienne Lavigne drehte in der Früh eine kleine Ehrenrunde über die gestrige Etappe, um die Piloten des Trucks mit den passenden Ersatzteilen zu versorgen.
In einer fünfstündigen, schweisstreibenden Operation konnte die Truck-Mannschaft den Schaden schliesslich beheben und den Weg in Richtung San Juan einschlagen, wo sie am Abend wieder auf den restlichen Rallytross treffen.
"Wir sind richtig enttäuscht. Wir waren auf der zweiten Etappe so gut unterwegs, lagen auf Platz 16 und dann ist plötzlich alles vorbei" berichtet Matthias Behringer.
"Leider hatten wir keine Möglichkeit, an die nötigen Ersatzteile heranzukommen, um den Lkw sofort zu reparieren. Die Nacht in den Dünen war dann nicht so schlimm, wie sich das anhören mag. Wir hatten ja unsere Zelte und Schlafsäcke dabei. Ein so früher Ausfall ist natürlich immer besonders bitter. Jetzt möchten wir eigentlich so schnell wie möglich nach Hause, wir müssen aber zunächst unseren Lkw versorgen."
2012/01/04 | 16:30 CET | ARTICLE: MR/EICKHOF/KLEIN






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