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 SA-Dakar Rally: Peterhansel holt Etappensieg und geht wieder in Führung.
Nach den Etappensiegen von Leonid Novitskiy (RUS) und Krzysztof Holowczyc (PL) gelang es dem Duo Peterhansel / Cottret im grünen Monster Energy Mini All4 Racing auf der 4. Etappe am Mittwoch, die Tagesbestzeit zu holen. Stéphane Peterhansel übernimmt damit wieder die Führung in der Gesamtwertung.
Für Peterhansel kam der Sieg auf den letzten Kilometern. Lange lag er auf Rang zwei hinter Nasser Al Attiyah im Hummer, der allerdings 15 Minuten stoppte. Der Franzose nutzte das Problem und sicherte sich seinen ersten Tageserfolg bei der Dakar 2012.
"Nach den zwei platten Reifen gestern war ich zu Beginn eher im "Vorsicht-Modus" unterwegs," berichtet Peterhansel. "Auch später bin ich nicht Vollgas gefahren und ich denke, das war die richtige Strategie. Gegen Ende bin ich an den beiden stehenden Hummer und an Terranova (Toyota Hilux Overdrive), der auch einen platten Reifen hatte, vorbeigefahren."
Roma, der Dienstag seinen Tagessieg feiern konnte, platzierte sich Mittwoch auf der 4. Position. Er hatte die schwere Aufgabe, die Etappe zu eröffnen. "Es war nicht einfach den richtigen Weg zu finden", erzählt der Spanier. "Die anderen hingegen konnten unseren Spuren folgen." Roma ging den heutigen Tag noch ruhig an. Auf diesen Etappen kann man die Dakar nicht gewinnen, aber verlieren," resümiert der 39-jährige.
Es gibt Tage, an denen will es einfach nicht richtig laufen - so einen Tag erlebte heute Holowczyc. "Das Ergebnis ist nicht schlecht, aber ich bin mit mir nicht richtig zufrieden", ärgert sich der Pole, der als Fünfter ins Ziel kam. "Ich bin einfach nicht richtig in Rhythmus gekommen."
Das russisch-deutsche Duo Leonid Novitskiy und Andreas Schulz (9.) entscheiden sich weiterhin für die sichere Fahrweise. "Wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen", erklärte der gebürtig bayerische Co-Pilot Schulz. "Man hat bei Nasser gesehen, wie schnell ein Problem auftauchen kann. Wir halten uns aus allem raus." Trotz aller Vorsicht mussten sie einmal anhalten, um einen platten Reifen zu wechseln.
Nach ihrem gestrigen Pech im Schlammloch lief es für die beiden Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza heute wieder besser. Sie erreichten im roten Mini All4 Racing den 11. Platz.
Vorsichtig geht auch das chilenisch, französische Duo Boris Garafulic / Gilles Picard im Vision Advisor BMW X3CC vor. "Boris ist heute toll gefahren", lobt Co-Pilot Picard. "Zügig, aber ohne Fehler."
Die beiden Russen Alexander Mironkeno / Sergey Lebedev erreichten im "Buer BMW X3CC" den 26. Rang und platzierten sich damit genau vor ihren deutschen Teamkollegen Stephan Schott / Holm Schmidt im rot-weissen "KS Tools BMW X3CC".
Die fünfte Etappe am heutigen Donnerstag ist die letzte, die noch komplett in Argentinien stattfindet. Die Route führt von Chilecito nach Fiambala. Fiambala ist bekannt für seinen Dünen und hat schon so manchen Piloten aus dem Rennen geworfen. 265 Kilometer müssen die Teams auf Zeit bestreiten, zuvor müssen aber 151 Kilometer Verbindung gefahren werden.
2012/01/05 | 15:14 CET | ARTICLE: MR/SY/X-RAID






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