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 SA-Dakar: Rally-Rückblick des Deutsch-Südafrikanischen PS-Laser Teams.
Das PS Laser Racing Team aus Thedinghausen hat die Rally Dakar 2011 erfolgreich beendet. Alfie Cox und Jürgen Schröder belegten im Gesamtklassement mit ihrem Nissan Navara einen guten 18. Platz. Daniel Schröder erreicht auf seiner KTM 690 bei seiner ersten Dakar Teilnahme den 51. Platz unter 186 Teilnehmern in der Motorradklasse.
Bereits die erste in Wertung gefahrenen Etappe von Victoria nach Cordoba hatte es in sich. Alfie Cox und Jürgen Schröder bewiesen hier das erste mal ihr Können und konnten am Ende des Tages einen Platz in der Tageswertung erreichen. Für beide endete die Etappe auf Platz 12, auch die nächsten drei WP’s belegte das Duo jeweils Plätze in den Top 15.
Auf der fünften Etappe kam es für das Duo dann knüppelhart. Im tiefen feinen Sand hatte sich ein Felsbrocken versteckt und zerstörte das Hinterachsdifferential. Man musste auf die Hilfe des Renntrucks warten und verlor über sechs Stunden. Erst spät am Abend traf das Team im Biwak ein und die Mechaniker, Rocco, Graeham und Kevin brachten das Auto wieder in Form für den nächsten Tag.
Durch diesen Zeitverlust war die Mannschaft in der Gesamtwertung weit nach hinten gerutscht und musste das Rennen am nächsten Tag von Startplatz 38 aufnehmen. Am Ende des sechsten Wettkampftages stand ein guter 12. Platz auf der Anzeigentafel und man hatte sich in der Gesamtwertung auf Platz 23 vor gearbeitet.
Auch auf den Etappen 7-9 zeigten die beiden, was der Nissan zu leisten im Stande ist: Tagesplatzierungen von 10, 9 und 7 brachten das Duo auf den 14. Platz in der Gesamtwertung.
In den weissen Dünen von Fiambala schlug die "Defekt-Hexe" dann noch einmal richtig zu. Eine defekte Wasserpumpe und die damit einhergehende hohe Motortemperatur zwang die beiden, die Etappe unter Auslassung von einigen Wegpunkten auf direktem Weg zu beenden. Das hatte zu Folge, das man eine Strafzeit von neun Stunden bekam und in der Gesamtwertung wieder einige Plätze verlor.
Die letzten drei Etappen vor der Zielankunft in Buenos Aires standen dann unter dem Motto "Volle Attacke" - wollte man das gesteckte Ziel einen Platz unter den Top 20 noch verwirklichen. Jeweils neunte Plätze in der Tageswertung der drei verbliebenen WP’s sicherten in der Endabrechnung dem Team Cox/Schröder auf ihrem Nissan den 18. Platz in der Gesamtwertung.
"Ein schönes Gefühl in Buenos Aires über die Zielrampe zufahren. Mit etwas mehr Glück hätte es zu einem Platz in den Top 10 für uns gereicht" meint Fahrer Alfie Cox. "Zwei Tage mit technischen Problemen haben uns etwas nach hinten gespült. Aber wir haben gezeigt dass mit einem technisch unterlegenen Fahrzeug sehr gute Tagesergebnisse zu Erzielen sind."
Auch Jürgen Schröder zeigt sich zufrieden. "Eine Platzierung in den Top 20, das war es was wir erreichen wollten. Schön wäre es gewesen wenn eine etwas bessere Platzierung herausgesprungen wäre. Aber unsere zwei Tage mit Problemen haben das verhindert. Unsere Tagesergebnisse waren Überzeugend, immer zwischen 7 und 13. Ein grosses Lob an Alfie, der wieder einmal gezeigt hat, das er mit unterlegenem Material Top Platzierungen einfahren kann. Eine Dakar zu beenden und das auch noch unter den ersten 20 ist ein tolles Erlebnis. Und noch ein Dank an unser Team die es immer verstanden haben unseren Nissan wieder für den nächsten Tag in Form zubringen."
Auch für den Motorradfahrer Daniel Schröder verlief die Dakar erfolgreich. Platz 51 bei der Zielankunft in Buenos Aires bei seiner ersten Dakar ist das beste Ergebnis, das ein deutscher Motorrad-Teilnehmer seit langem auf der Dakar erzielt hat. Für seine beherzte Fahrweise bekam er viel Lob von den gestandenen Kollegen.
"Ein tolles Erlebnis bei der ersten Dakar Teilnahme über die Zielrampe zu rollen" freut sich Daniel. "Nach Schwierigkeiten in der ersten Woche lief es nach dem Ruhetag in Arica für mich richtig Gut. Immer im Bereich von Platz 32 bis 38 in der Tageswertung haben mir gezeigt, das ich mithalten kann. In der ersten Woche bin ich das ganze etwas zu naiv angegangen und musste mehrere Stürze verdauen. Meine Mechaniker Rod Gray und Uwe Lemke hatten mit der Reperatur meiner KTM in dieser Zeit einige Nachtschichten zu bewältigen. Dank an die beiden, ohne ihren Einsatz und der Hilfe von KTM wäre eine Zielankunft wohl nicht möglich gewesen."
2011/01/23 | 18:38 CET | ARTICLE: MR/SY/GS


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