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 SA-Dakar Rally: Wallenwein Racetruck blieb Nacht umgekippt in den Dünen.
Die erste Woche der Dakar 2012 ist bereits Vergangenheit und nach den zahlreichen Ereignissen in den vergangenen Tagen stand gestern im Biwak von Copiapo der obligatorische Ruhetag auf dem Programm. Doch der Begriff "Ruhetag" täuscht: Zwar wurde keine Prüfung absolviert, aber der Terminkalender des gesamten Teams war dennoch voll.
Das Monster Energy X-raid Team nutzte den freien Tag, um alle acht Fahrzeuge von Grund auf zu checken und für die zweite Woche vorzubereiten. Für die Co-Piloten ging die Arbeit um 14 Uhr schon wieder los.
Dann haben sie das Roadbook für die morgige Etappe nach Antofagasta vom Veranstalter erhalten und begannen sofort mit der Vorbereitung. Auch die Fahrer konnten nicht den ganzen Tag relaxen. Sie mussten den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort stehen und für Fotos posieren.
Im Fokus stand die Vorbereitung der Rennfahrzeuge. Doch die Mechaniker kümmerten sich nicht nur um die acht Autos, auch die beiden T4 Racetrucks wurden gründlichen Checks unterzogen. Sie gehen in der Truck-Wertung an den Start - kämpfen hier allerdings nicht um Positionen. Sie bilden quasi die Rückendeckung für die Rennfahrzeuge und sind eine wichtige Hilfe im Hintergrund.
Für den Truck mit der Nummer 544 und Wallenwein, Philipp Beier und Uwe Zaumseil an Bord kam der Ruhetag genau richtig. Sie waren in den Dünen von Copiapo umgekippt und verbrachten die Nacht in der Strecke. Erst am späten Vormittag erreichten sie das Biwak. Der zweite Racetruck von Klaus Bäuerle, Filipe Palmeiro und Tony Salvage und der Nummer 536 ist derzeit in der Gesamtwertung recht gut unterwegs.
"Der Truck von Thomas Wallenwein hat eine harte Nacht hinter sich. Aber so weit wir wissen, hatten auch andere Fahrzeuge so ihre Probleme mit den Dünen", so Monster Energy X-raid Teammanager Sven Quandt. "Klaus Bäuerle hatte leider mit Kühlerproblemen zu kämpfen. Doch obwohl er sich darüber ärgert, ist er sehr gut unterwegs."
Die morgige achte Etappe führt die Teilnehmer nach Antofagasta. Neben den insgesamt 245 Kilometer langen Verbindungsetappen, müssen sie 477 Kilometer gegen die Uhr bewältigen. Sie gehört zu den längsten Prüfungen der Rally und bietet eher schnelle Strecken.
2012/01/09 | 16:43 CET | ARTICLE: MR/SY/XRAID


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