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 SA-Dakar: Traum auf den Sieg zerstört - für Loprais-Tatra ist die Dakar vorbei.
Zuerst hatte man Hoffnungen auf den Sieg, dann wenigstens noch auf einen Platz auf das Podium: Doch für die tschechische Tatra-Crew um Ales Loprais ist die Dakar 2011 nach der 9. Etappe beendet. Technische Probleme zwangen den Sohn von Dakar-Sieger Karel Loprais zur Aufgabe.
"Wir lagen eigentlich gut an dritter Stelle" berichtet Juri Vintr vom Team. "Doch dann fiel der Turbolader aus, und den hatten wir nicht als Ersatzteil dabei." Doch die grossen Dünen lagen noch bevor. "Wir hatten nur noch 30 Prozent Leistung und sind damit in die Dünen gefahren. Das wir nicht alle Waypoints bekommen werden war uns klar."
Man "prügelte" den Tatra dennoch durch den Sand, blieb immer auf dem Gas um sich nicht einzugraben. "Dadurch sind wir viel gesprungen" erklärt Vintr. "Das hat dann auch noch einen Dämpfer beschädigt. So sind wir auf geradem Weg durch die Dünen, haben die Etappe zwar noch beendet, aber durch die hohen Zeitstrafen sind wir raus."
Die Crew sowie zahlreiche andere Teams versuchten noch, bei der Organisation zu intervenieren - aber die machte keine Kompromisse, der Ausschluss aus dem Rennen war beschlossene Sache.
"Ich bedanke mich bei allen Teammitgliedern, Fans, Freunden und anderen Team mit ihre Unterstützung" meint Ales Loprais. "Auch wenn uns technische Probleme zur Aufgabe zwangen, ich bin stolz auf unser Team und die Leistung. Sie zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg und unserem Ziel - einem Dakar-Sieg - ein Stück näher gekommen.
2011/01/12 | 17:49 CET | ARTICLE: MR/SY


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