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 SA-Dakar: Volkswagen setzt sich weiter an der Spitze ab - Intern-Duell.
Nach der 9. Etappe wir klar: Volkswagen setzt sich langsam an der Spitze ab. Vor allem Nasser Al Attiyah und Carlos Sainz liefern sich ein heftiges, VW-internes Duell.
Sainz und auch der Süd Afrikaner Giniel de Villiers haben die Süd Amerika Dakar bereits gewonnen - Al Attiyah und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk wollen den Sieg unbedingt. Dabei müssen beide aufpassen, sich nicht selbst rauszuschiessen.
Die 9. Etappe um die Stadt Copiapó wurde von ursprünglich 235 auf 207 Kilometer Länge verkürzt. Sie bot dennoch die "Dakar"-typische Abwechslung im Terrain: Fester Sand und Dünenpassagen mit Kamelgras-Bewuchs zu Beginn, steinige Schotter-Passagen mit der Kreuzung ausgetrockneter Flussbetten im Mittelsektor und erneut sandige Dünnenquerungen zum Finale. Viele Schläge schüttelten die Fahrer durch.
Al-Attiyah eröffnete die Strecke als Vortagessieger - und Carlos Sainz blieb von Anfang an dran. Zeitweise fuhren beide auf die Sekunde genau gleiche Zeiten, doch ein Reifenschaden zwang Al-Attiyah dann zum Stop. Sainz zog vorbei und gewann mit 1.56 Minuten Vorsprung vor Giniel de Villiers im dritten Race-Touareg. In der Gesamtwertung liegt der Qatari weiter vor seinen Teamkollegen Sainz und De Villiers.
Stephane Peterhansel im besten X-raid BMW konnte am Dienstag gut mithalten, kam dennoch nur an 4. Position (+11:14 Minuten) ins Ziel und liegt somit auch in der Gesamtwertung an gleicher Stelle. Hinter Mark Miller im vierten Race Touareg folgte Peterhansels Teamkollege Kristof Holowczyc i zweiten BMW.
Alfie Cox und Jürgen Schröder fuhren ein sehr gutes Rennen: Platz 7 vor Guilerme Spinelli im Mitsubishi und Christian Lavieille (Dessoude Proto) sowie Ricardo Leal dos Santos im dritten BMW - damit ist man bester Nissan des Tages und trotz Rückschlages vor einigen Tagen auf Platz 14 der Gesamtwertung (+14:16:43 Stunden).
Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann bleiben weiter bester Buggy, beendeten die Etappe als bestes Zweirad-angetriebenes Auto auf Platz 11, damit bleiben beide Platz 10 der Gesamtwertung. Stephan Schott und Holm Schmidt kamen als 54. ins Ziel, liegen damit in der Gesamtwertung auf Position 22.
2011/01/12 | 10:14 CET | ARTICLE: MR/SY


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