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 SA-Dakar: Wiedersehen mit Mini, Quandt - "Wir werden ihn weiterentwickeln".
Ein Wiedersehen mit dem Mini: X-raid Teamchef Sven Quandt liess sich trotz des Überschlages des Rally-Mini am Ruhetag nicht die grosse Show nehmen.
Auf dem Siegerpodest in Buenos Aires tauchte auf einmal: Jawohl, der teilweise reparierte Rally-Mini wieder auf, gefahren von Leonid Notvitskiy und Andreas Schulz und in coolem Monster-Energy Carbon-Look. An Novitskiys Verletzung erinnerte nur noch ein verbundener Daumen.
"Wir haben vier Autos und einen Rallytruck im Ziel" meint Quandt zum Anschluss in Buenos Aires. "Ich habe gemischte Gefühle über das Ergebnis. Wir hatten viele Höhen und Tiefen und auch ein gutes Ergebnis - aber nicht das Ergebnis, das wir erhofft hatten. Vielleicht waren unsere Rivalen immer noch zu stark. Aber wir wissen, das wir als Einzige mithalten können. Jetzt müssen wir hart arbeiten um die Autos bis zum nächsten Jahr besser zu machen."
Eines steht jetzt schon fest: Das Mini-Projekt wird ausgebaut. "Der Mini war bis zu seinem Ausfall in einer guten Position, er hätte es auf den 5. oder 6. Platz schaffen können. Wir werden das Fahrzeug weiterentwickeln."
Auch das Reifen-Problem will man klären. "Wir müssen herausfinden, was die Reifenschäden verursacht hat" so Quandt. "Das Fahrwerks-Setup war nicht zu 100 Prozent perfekt, auch daran müssen wir arbeiten. Der Veranstalter ASO hat angekündigt, das es eine harte Rally wird - und das wurde sie. Aber das ist eben die Herausforderung einer Dakar."
Besonders freute sich Quandt über den Neuzugang Kristof Holowczyc. "Kristof hat einen sehr guten Job gemacht. Es ist gut zu sehen, das er einerseits kein unnötiges Risiko eingeht, aber dennoch schnell unterwegs ist. Ich hoffe, er bleibt dabei und zeigt, was noch so in ihm steckt."
Stéphane Peterhansel war nicht besonders zufrieden. "Das war nicht das Ergebnis, was wir anfangs wollten" meint der Franzose.
"Aber immerhin Platz 4 und das Auto ist im Ziel, das ist gut für das Team, die Mechaniker und die Ingenieure. Die Motivation war am Start sehr hoch, aber dann haben wir zuviele Fehler gemacht. Wir hatten viele Reifenschäden und sind oft von der Strecke geflogen. Am Ende ärgert man sich, das man es nicht besser gemacht hat."
Beifahrer Cottret machte vor allem die Strecke verantwortlich: "Die langen Fesh-Fesh Felder waren das grösste Problem. Man fährt durch ein tiefes Feld aus Staub und sieht nicht, was darunter ist. Man muss schnell sein und im Staub verbergen sich viele Steine, die man schnell erwischt."
Man kommt noch nicht richtig an die Race Touareg ran und das sieht Stéphane Peterhansel als grösste Herausforderung. "Es ist nur ein kleiner Schritt zwischen uns und unseren Konkurrenten. Wir können mit dem Speed mithalten, aber wir sind noch nicht perfekt und müssen die Fehler minimieren. Die Rally war nicht schwerer als die Afrika-Ausgaben, aber die schwerste in Süd Amerika."
2011/01/17 | 12:25 CET | ARTICLE: MR/SY


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