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 SA-Dakar: X-raid mit technischen Problemen und erneut 7 Reifenschäden.
Erneut Pech beim X-raid BMW-Team. Am Montag waren es nicht nur die Reifen, auch die Technik sorgte für Unterbrechungen. Stéphane Peterhansel musste insgesamt wieder drei Reifen wechseln, dazu kamen Temperaturprobleme. Nach einem Wechsel des Lüfters wurde das Problem nicht besser, der Franzose musste immer wieder anhalten, um Wasser nachzufüllen (siehe auch Ellen Lohr Blog).
Dadurch verlor er 01:13:41 Stunden auf den nun Führenden Nasser Al Attiyah und auch den dritten Platz in der Gesamtwertung an Giniel de Villiers. Der Rückstand auf die beiden Spitzen-Fahrzeuge wird gefährlich lang, der Süd Afrikaner Giniel und sein deutscher Beifahrer auf Platz 3 haben knapp 45 Minuten Vorsprung.
Auch bei Kristof Holowczyc lief es nicht rund. Er und sein Beifahrer Jean-Marc Fortin mussten mehrfach anhalten und reparieren, die deutsche Crew Schott/Schmidt half teilweise dabei. Insgesamt verlor der Pole so gestern 02:11:22 Stunden.
"Die Halterung der Lichtmaschine war gebrochen" berichtet Holowczyc, "wir fuhren Stunden ohne das die Batterie geladen wurde. Wir haben den Schaden dann auf ´polnische Art´ repariert. Wir haben aus dem Scheibenwischer, ein wenig Plastik und Klebeband ein Ersatzteil gebaut. Ich dachte nicht, das es lange halten würde - aber wir kamen damit ins Ziel."
Aber es gab noch einen Schaden: "Wir hatten noch Glück. Nani Roma im Nissan hatte vor Tagen das gleiche Problem, Er hat über 7 Stunden verloren, wir nur 1,5 Stunden. Zurückgeworfen hat uns dann ein weiterer Schaden. Durch einen Platten beim Überholen eines Racetruck wurde die Felge beschädigt und dadurch auch die Bremsleitung. Wir mussten wieder anhalten und reparieren, dabei half uns dann auch die deutsche Crew."
Der ´Fluch der BF Goodrich´ ereilte auch den Portugiesen Ricardo Leal dos Santos. "Wir hatten drei Reifenschäden - und gerieten in den 'Panik-Modus`, weil wir noch 150 Kilometer vor uns hatten. Auf 500 Metern hatten wir gleich zwei kaputte Reifen. Wir haben dabei den automatischen Wagenheber verbogen und mussten mit dem Manuellen arbeiten. Das hat Zeit gekostet" so Leal dos Santos.
Doch am Ende lief es gut für den Portugiesen. Er wurde 7. der Etappenwertung hinter Stephane Peterhansel und liegt auch in der Gesamtwertung auf Platz 7.
Teamchef Sven Quandt war nicht wirklich glücklich. "Der Montag war ein sehr schlechter Tag. Wir hatten zwei Fahrzeuge mit technischen Problemen und wieder Probleme mit den Reifen. Aber ich glaube, wir haben eine gute Chance, zumindet den Dritten Platz zurückzuholen."
2011/01/11 | 14:09 CET | ARTICLE: MR/SY/PERKINS


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