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Sahara Masters & Erg Oriental: Der Daktec-Erlebnisbericht





Doppel-Teambericht Daktec Rallyteam: 5 Wochen Afrika...das Daktec-Rallyteam nach dem grössten Serviceauftrag in der Firmengeschichte: Gleich für zwei Veranstaltungen war der Service bei den Rathenower Spezialisten gebucht. Am 09. Oktober 2009 startete der Servicetruck Richtung Tunesien. Im Gepäck Ausrüstung und Equipment für die neue Sahara Masters und die traditionelle Erg Oriental.

Eine logistische Herausforderung für Teamchef Matthias Krüger: "Planung ist Alles. Wir haben ca. 6 Monate vor dem Start damit begonnen, das Transportvolumen zu kalkulieren. Viele Kunden haben ihre Kisten schon einige Zeit vor der Rally nach Rathenow geschickt. Auch wurden die Teammitglieder in die Aufgabenverteilung einbezogen. Werkzeug und Teilelisten mussten erstellt werden, Checklisten an die Fahrzeuge der Servicekunden angepasst werden. Sprit und Wasserbedarf für die Touren wurde berechnet, Reifen und Ersatzteile wurden verladen.Es gibt eben kein Zurück, was man vergisst, kann nicht schnell noch nachgebracht werden."

Premiere hatte die Sahara Masters Rally mit der Orga-Quadriga Andrea Mayer, Stefan Bruckner, Gerd Töpperwien und Angelika Czichon. Bis zum 24. Oktober ging es auf Hochgeschwindigkeit quer durch Tunesien. Bekannte Namen wie Andreas Wulf (Nissan Navara), Willi Janke (Diesmal als Beifahrer) aber auch Newbees wie Torsten Klose (Landrover Discovery) starteten im Daktec-Team. International ergänzten Andy und Lorna Fewtrell aus England (Desert Warrior) das Team.

Beide Rallys hatten ihre Eigenheiten. Die Sahara Masters war sehr gut organisiert, hier dominierten die Motorräder das Renngeschehen. Auch in der Pkw-Klasse wurde eine Neuheit von den Teilnehmern spontan angenommen. Die Einteilung in Profis und Amateure ermöglichte es, unterschiedliche Etappen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu fahren.

Das Daktec-Team war in doppelter Hinsicht erfolgreich.Andy und Lorna Fewtrell auf dem Desert Warrior gewannen die Armateurklasse und Andreas Wulf und Anja Bork kamen auf Platz drei der Profiklasse. Neueinsteiger Torsten Klose schlug sich mit Copilot Willi Jahnke tapfer durch die Rally und sammelte mit seinem Landrover die nötigen Erfahrungen für das nächste Jahr.

Nach dem Ende der Masters-Rally am 24. Oktober flog das Team kurz nach Deutschland zurück (der LKW blieb in Tunesien) und startete am 30. Oktober zur Erg Oriental Rally von Jörg Steinhäuser und Jörg Schumann. Hier gingen für Daktec der Norddeutsche Dr. Ulli Müller (Toyota) und Werner Goricki (Toyota Land Cruiser) an den Start. Auch Bernd Jäger auf seinem gelben VW T3 Syncro war mit dabei.

Noch dominierte Altveranstalter Jörg Steinhäuser die Rally, jedoch deutlich im Hintergrund zu spüren war das neue Organisationstalent Jörg Schumann, allen bekannt als Chef des Rally Trial Germany, der ab dem nächsten Jahr die Rally weiterführen wird. Neben den üblichen "Hausetappen" rund um Douz ging es in die grossen Dünen von El Borma. Nur hier war es möglich mit höherer Geschwindigkeit grosse Dünenfelder zu queren. Der Wunsch vieler Teilnehmer im nächsten Jahr neue Strecken zu fahren, fand grosses Gehör.

Im Daktec-Team lief es für Neueinsteiger Werner Goricki im Toyota durchweg sehr gut. Auch Ulli Müller, nun mit Willi Janke als Copilot, sicherten sich super Zeiten auf den Etappen - so konnten gleich zwei Etappensiege eingefahren werden. Leider schlug bei allen drei Teams die "Defekthexe" zu. Ulli Müller mit geplatztem Vorderachsdifferential konnte zwar binnen zwei Tagen repariert weiterfahren, jedoch die Strafzeiten für den Ausfall waren nicht mehr aufzuholen. Werner Goricki zum Ende mit Federbruch, musste eine Nacht in den Dünen bleiben bevor er repariert werden konnte. Bernd Jäger traf es besonders hart: Ein Motorschaden gleich zum Anfang machte aus dem Fahrer einen Urlauber. Im Daktec-Truck genoss er dennoch die Zeit in Tunesien. Der gelbe "Bulli" fuhr auf dem Trailer hinter dem Lkw zurück nach Deutschland.

Neben der Exclusivbetreung standen die Leistungen des Daktec-Teams auch immer allen anderen Teilnehmern zur Verfügung. Erfahrungsgemäss lagen die Schwerpunkte hier bei Schweissarbeiten und Reifenservice. Am 15.November war das Team dann endlich zurück in Deutschland - nach "zweimal 14 Tage Rallyservice" war man dann auch froh, trotz schlechtem Wetters nach Hause zu kommen.

Teamchef Matthias Krüger: "Die Belastungen für die Teammitglieder waren erwartungsgemäss hoch. Insgesamt rund 10.000 Kilometer wurden mit An- und Abreisen, auf Verbindungsetappen, Dünenpassagen und Rüttelpisten zurückgelegt. Täglich von 07.00 Uhr bis teilweise morgens um 04.00 Uhr wurde gearbeitet. Selbst der sogenannte Ruhtag für die Teilnehmer entpuppt sich in den meisten Fällen für die Serviceteams als Sonderschicht. Ein super funktionierendes Team ist wichtig. Der Ton wird teilweise militärisch straff, manchmal liegen die Nerven blank, jedoch am Ende fahren alle Teammitglieder so wie sie gekommen sind nach Hause. Als Freunde. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Teammitgliedern für das Vertrauen auf allen Veranstaltungen in 2009 und freuen uns auf eine neue Saison 2010."

Artikel vom 01.12.2009, Artikel: Redaktion/Matthias Krüger

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