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SCORE Baja 1000: Armin Schwarz bereitet sich auf harte Baja vor





Nicht nur Volkswagen wird hoffentlich aufsehen-erregend kommende Woche an der Baja 1000 in Mexico teilnehmen, vor allen aus Deutschland peilt ein Teilnehmer sogar einen Sieg an: Armin Schwarz startet erneut durch. "Wir bei All German Motorsports haben uns sehr viel vorgenommen. Wir wollen um den Gesamtsieg fahren. Und wir haben noch die Chance, die Meisterschaft in unserer Klasse zu gewinnen. Das ist ungefähr so ein Gefühl, als wollten wir mit unserem Buggy auf den Mount Everest, und zwar im Expresstempo" kündigt Schwarz an.

Er berichtet weiter: "Schon am 13. November ging es für mich von Zuhause aus ab zur Westküste der USA, dann runter zu All German Motorsports nach Escondido in Südkalifornien und sofort raus in die Wüste zum Training. Vom 14. bis zum 18. November fahren Martin Christensen und ich mit unseren Beifahrern die Strecken ab. 630 Meilen - das sind 1000 Kilometer Sand, tiefer Staub, Felsen, Flussdurchfahrten. Ich werde mit meinem Beifahrer Bryan Little die schnellsten und sichersten Passagen im Schrieb festhalten, soweit das nötig ist. Auf den offenen Abschnitten gibt es nur eines: volle Lotte."

Am 21. November wird es dann ernst, ab 10:30 Uhr starten die ersten Buggies und Autos. "Martin und ich haben die Startnummer 107 bei der Startplatzverlosung gezogen. Wir sind also siebter Buggy auf der Strecke, davor fahren rund 30 Trophy Trucks, mit nochmal 200 PS mehr unter der Haube als unsere ca. 640 Pferde. Die müssen wir auch noch überholen, um ganz vorne anzukommen - im dicken Staub, bei fast Nullsicht. Tja, Optimismus gehört bei uns zum Beruf" so Armin Schwarz.

Vor dem Start will sich Schwarz vor allem bei der Konkurrenz umsehen, wie sind die Fahrer drauf? Wie sind die von der Technik her vorbereitet? "Ganz genau anschauen werde ich diesmal die Nummer 102 - in dem Buggy sitzt nämlich B.J. Richardson. Er führt vor der Baja 1000 in der Buggy Class 1 -Wertung. Den guten B.J. muss ich als Startfahrer so schnell wie möglich überholen, was aber nicht ganz einfach wird, denn in der SCORE kämpfen wir mit harten Bandagen."

Gut 500 Kilometer muss Schwarz im Team fahren, das bedeutet sieben bis acht Stunden harte Arbeit in brütender Hitze. "Die ersten 60 Kilometer sind hektisch: Alle stürmen los wie die Stiere. Es gibt viele Abzweige, es sind unglaubliche Massen von Zuschauern unterwegs. Da heißt es: Schnell sein und den Durchblick bewahren. Es ist schwer einzuschätzen, ob da vor uns im Staub einer fährt, oder ob es mehrere sind" erklärt Schwarz.

Ab der Ortschaft Ojos Negros wird das Gelände offener. "Hier kann ich viele Plätze gut machen, manchmal gleich zwei überrumpeln, die im Infight liegen und mich deshalb erst bemerken, wenn ich neben ihnen bin. Zugleich muss ich aufpassen, dass mich keiner überrascht. Weil nach hinten kaum was zu sehen ist, muss man sich auch schon mal auf die Ohren verlassen. Oder auf den Funk. Denn unsere Jungs an der Strecke - insgesamt sind für AGM rund 80 Leute im Einsatz - melden mir, wenn ein Konkurrent gefährlich nahe rankommt."

Artikel vom 16.11.2008, Artikel: Redaktion/hs/Armin Schwarz

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