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 Silk Way 2010: Neue Ausgabe der 5.000-Kilometer Rally bleibt in Russland.
Offiziell gibt es seitens des Veranstalters ASO noch kaum Informationen - aber vertraut man der russischen Nachrichtenagentur "Interfax", wird es auch in diesem Jahr wieder eine "Silk Way Rally" geben. Diese fand im vergangenen Jahr zum ersten mal statt, wurde in Kooperation mit dem Dakar-Veranstalter ASO ausgetragen und lockte mit Gratis-Startgeldern für Amateure sowie hohen Preisgeldern für Alle, die das Ziel erreichen.
Laut Agentur soll die Strecke in diesem Jahr geändert werden: Anstatt das Finale in Ashgabat (Turkmenistan) zu setzen, will man von St. Petersburg über Astrakhan nach Sochi am Schwarzen Meer ausschliesslich in Russland fahren. Für das Land zudem PR-trächtig: Denn neben St. Petersburg ist auch der Final-Ort Sochi nicht irgendeine Stadt. Sochi soll 2014 die Olypmischen Winterspiele austragen und gilt als mit Millionen gefördertes Vorzeigeprojekt der modernen russischen Regierung.
Verraten hat das Alles Eugenia Bykova, Pressesprecherin von Kamaz-Master. Und Kamaz ist hier nicht nur Teilnehmer, sondern Mit-Organisator. "Durch die neue Strecke werden wir wohl auf 5.000 Kilometer kommen und haben auch entsprechend Sandpassagen." Als voraussichtlicher Termin wurde der 9. bis 19. September bekannt gegeben.
Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 51 Pkw und 20 Trucks an der Rally teil. Die Strecke ging über 4.300 Kilometer (2.800 in Wertung) durch Russland, Kazakhstan und Turkmenistan. Bei den Pkw gewann Volkswagen mit dem späteren Dakar-Sieger Carlos Sainz, bei den Trucks machte der Russe Firdaus Kabirov im Werks-Kamaz das Rennen.
2010/02/24 | 01:19 CET | Editor: MR/HS


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