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 | Silk Way Rally: Carlos Sainz gewinnt vierte Etappe in Kasachstan |
 Die vierte Etappe der Silk Way Rally führte am Dienstag im Westen Kasachstans von Oral (russ.: Uralsk) mit hohem Tempo durch topfebene Steppe und menschenleere Wüste - teilweise auf sehr weichem Sand - und endete in Beyneu. VW-Werksfahrer Carlos Sainz und sein Co-Pilot Lucas Cruz haben die vierte und mit 878 Kilometern längste Etappe der Silk Way Rally. Allerdings mit hauchdünnem Vorsprung: Im Ziel trennten Sainz/Cruz lediglich 20 Sekunden von ihren Teamkollegen Mark Miller/Ralph Pitchford, mit denen sie sich über den gesamten Tag ein Fernduell geliefert hatten.
"Das war ein wirklich langer Tag" meint Carlos Sainz. "Die Etappe war topfeben, sehr schnell und teilweise sehr unübersichtlich für die Navigatoren. Dass es im Volkswagen Team auf einer so langen Etappe so eng zugeht, zeigt, wie stark unsere gesamte Mannschaft ist. Morgen erwartet uns eine weitere harte Etappe."
Zufriedenheit auch bei Mark Miller: "Wir haben heute ein sehr gutes Tempo vorgelegt und lagen weite Strecken deutlich in Führung. Leider war die Navigation ziemlich schwierig, dort haben wir etwas Zeit liegen gelassen. Die Charakteristik der Etappe, gerade gegen Ende, hat mich an die Offroad-Strecken der Rally Dakar erinnert."
In der Gesamtwertung hat weiterhin das Volkswagen Duo Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk die Nase vorn, das heute etwas Pech hatte. Das führende Duo büsste durch einen schleichenden Plattfuss und anschliessenden Reifenwechsel mehrere Minuten ein. Im Tagesergebnis belegten sie Rang drei vor Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz.
"Ich bin mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden, denn es ist bei einer so langen Distanz nie leicht, die Etappe zu eröffnen und den richtigen Weg zu finden" meint der Qatari Nasser Al Attiyah im Ziel. "Dennoch waren wir sehr gut unterwegs, bis wir uns einen Reifenschaden einfingen und das Rad wechseln mussten. Anschliessend lieferten wir uns erneut ein schönes Duell mit Carlos und Lucas."
Die vier Race Touareg kamen mit einem Abstand von lediglich 3.12 Minuten ins Ziel - ein deutlicher Hinweis auf die Ausgeglichenheit innerhalb des Volkswagen Werksteams. "Der Tag hat auch gezeigt, dass wir bei der Fahrwerksabstimmung noch Potenzial haben. Die Rally ist die beste Gelegenheit, verschiedene Einstellungen zur Vorbereitung auf die Rally Dakar zu testen" sagt Motorsport-Direktor Kris Nissen am Nachmittag.
Overall Standings after Leg 04, Uralsk (KZ) - Beyneu (KZ)
01) Al-Attiyah/Gottschalk (Q/D) I VW Race Touareg I 05:14:58
02) Sainz/Cruz (E/E) I VW Race Touareg I 05:13:05
03) Miller/Pitchford (USA/ZA) I VW Race Touareg I 05:13:25
04) De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 05:16:17
05) Lavieille/Polato (F/F) I Nissan Navara I 05:54:11
06) Kahle/Schünemann (D/D) I Fast&Speed Buggy I 05:59:26
07) Gache/Gordon (F/F) I SMG Gache Buggy I 05:59:10
08) Errandonea/Garcin (F/F) I SMG Gache Buggy I 06:28:32
09) Misikov/Zhiltsov (RUS/RUS) I Nissan Navara I 06:22:09
10) Saukans/Zarnis (LV/LV) I OS Car I 06:17:57
Artikel vom 08.09.2009, Artikel: Redaktion/hs/Stefan Moser
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