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 Silk Way Rally: Höhen und Tiefen beim Start zur Silk Way für das X-raid Team.
Die erste Etappe der Silk Way Rally von Moskau nach Lipetsk hatte es in sich. Starke Regenfälle hatten fast auf der gesamten 261 Kilometer langen Prüfung den Boden aufgeweicht und in eine Schlammpiste verwandelt. Während der Pole Kristof Holowczyc und sein belgischer Beifahrer Jean-Marc Fortin gut dabei waren, fiel Stéphane Peterhansel im Mini All4 weit zurück.
Holowczic kam 3:13 Minuten hinter dem russischen Sieger Aleksandre Zheludov (Nissan Frontier) in Ziel und brachte sich mit diesem zweiten Platz in eine gute Ausgangsposition für die weitere Rally. "Es war unglaublich rutschig. Zudem hatten wir einen Platten und mussten zwei Mal anhalten, um den Kühler von dem Gras zu befreien", berichtet der Pole.
Für Mironenko war es ein guter Einstand in die Rally und ins Team X-raid. "Es war richtiggehend glatt und immer wieder regnete es unglaublich stark", so der Russe. "Ohne den Regen, und da bin ich mir sicher, wäre ich zwei, drei Plätze weiter vorne angekommen."
Peterhansel wurde rund 40 Kilometer nach dem Start von Elektronikproblemen eingebremst. Der Franzose musste zwei Mal anhalten und konnte auch sonst nicht voll angreifen. Er belegte im Endergebnis den derzeit 56. Rang. "Zu Beginn lief es noch sehr gut, aber bei Kilometer 43 mussten wir stoppen", erzählt Peterhansel. "Wir haben versucht, das Problem zu lösen. Aber schlussendlich blieb uns nichts anderes übrig, als langsam ins Ziel zu fahren. Die Prüfung selbst war nicht einfach, da sich der Grip ständig änderte."
"Wir wissen bisher noch nicht genau, woher die Probleme kommen. Wir gehen allerdings von Elektronikproblemen aus. Aber besser wir haben diese Schwierigkeiten hier und nicht auf der Dakar", stellt Monster Energy X-raid Teamchef Sven Quandt fest. "Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass der MINI All4 Racing noch nie unter solchen Bedingungen gefahren ist."
Bereits am heutigen Montag steht für die Teilnehmer die längste Etappe der Silk Way auf dem Programm. Zuerst legen sie eine Verbindungsetappe von 364 km zurück, bevor sie 484 km gegen die Uhr bestreiten. Anschließend sind es nur noch 2 km bis ins Biwak. Zu Beginn der Prüfung sind die Piloten auf schnellen, weiten Passagen unterwegs, bevor sie ersten sandigen Streckenteile und bereits einige Dünen auf sie warten.
2011/07/11 | 15:44 CET | ARTICLE: MR/SY/QUANDT


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