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Silk Way Rally: Kahle und Schünemann zufrieden im Interview



Das deutsche "HS Rally Team" blickt auf neun ereignisreiche Tage bei der Silk Way Rally zurück. Im Interview schildern Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann ihre Eindrücke von der Seidenstrasse, beschreiben die Stimmung im Team und geben einen Ausblick auf die Dakar 2010.

MR: "Matthias, zur Silk Way Rally wurden Motor und Fahrwerk des Fast&Speed-Buggy verbessert. Wie haben sich die Veränderungen ausgewirkt?"

Matthias Kahle: "Die Verbesserungen sind auf jedem Belag und bei jeder Streckencharakteristik spürbar - ganz gleich, ob kurvig oder schnell, ob auf Sand,Schotter oder steinigem Untergrund. Durch die zusätzliche Leistung und die Veränderungen am Fahrwerk sind Handling und Traktion desBuggy besser. Insgesamt kann man sagen, dass die neuen Entwicklungen einen grossen Schritt nach vorn bedeuten."

MR: "Zur Halbzeit der Rally seid Ihr das beste Amateurteam gewesen, dann habt Ihr Euch überschlagen. Seid Ihr ein zu grosses Risiko eingegangen?"

Matthias Kahle: "Die Vermutung liegt natürlich nahe. Aber das war nicht der Grund. An der Stelle, wo wir uns überschlagen haben, waren wir langsam unterwegs, etwa 40 km/h. Wir haben diese Bodenwelle falsch getroffen, das war einfach Pech. Bei Wüstenrallys schauen wir uns die Prüfungen vorher nicht an, da kann es schon mal passieren, dass man von einer Welle oder einem Stein überrascht wird, den man vorher nicht sieht."

MR: "Was wäre ohne den Überschlag möglich gewesen?"

Matthias Kahle: "Das ist schwer zu sagen. Unser Speed war gut, das haben wir an den ersten fünf Tagen gezeigt. Wir lagen ja nicht ohne Grund direkt hinter den VW. Vielleicht wären wir Vierter geworden, vielleicht Fünfter. Im Nachhinein ist es aber immer müssig, zu sagen, was passiert wäre. Die anderen Teams hatten schliesslich auch ihre Probleme. Fakt ist, dass wir - wenn man die VW mal aussen vor lässt - vom Tempo her ganz vorne mit dabei waren."

MR: "Thomas, die Silk Way Rally ist seit Sonntag vorbei. Mit welchen Gefühlen blickst Du auf die Rally zurück?"

Thomas Schünemann: "Wir haben uns vor der Rally zwei Ziele gesteckt: Wir wollten die Buggy-Klasse gewinnen und zu den besten fünf Amateurteams gehören. Das erste Ziel haben wir erreicht, das zweite leider verpasst. Bei uns im Team überwiegt auf jeden Fall die Freude über den Klassensieg und über unsere hervorragenden Tagesergebnisse. Wir haben wieder einmal gezeigt, zu welchen Leistungen das "HS Rally Team" in der Lage ist."

MR: "Wie hat Dir die neu geschaffene Rally gefallen?"

Thomas Schünemann: "Die Rally war sehr gut organisiert, der Veranstalter hat einen super Job gemacht. Die Organisatoren haben sehr interessante Strecken ausgewählt mit viel Wüste und Steppe. Wir haben in Russland, Kasachstan und Turkmenistan das ideale Terrain für eine Wüstenrally vorgefunden, auch wenn die Landschaft etwas trostlos war. Ein neues Element war das kulturelle Rahmenprogramm mit Volkstänzen und Shows. Als Teilnehmer haben wir davon nicht viel mitbekommen, aber es hat der Rally ein eigenes Flair gegeben."

MR: "Worin lagen die besonderen Herausforderungen im Vergleich zu anderen Wüstenrallys wie der Rally Dakar?"

Thomas Schünemann: "Die Silk Way Rally war nur etwa halb so lang wie die Dakar und deswegen körperlich und mental nicht ganz so anstrengend. Im Gegensatz zu denen in Südamerika waren die Landschaften viel karger und trostloser, das hat die Navigation unglaublich erschwert. Während man sich bei der Dakar meistens an Bergen und Tälern orientieren konnte, gab es in der kasachischen Steppe kaum Anhaltspunkte. Hier war Teamwork zwischen Fahrer und Beifahrer gefragt, innerhalb von Sekunden eine Entscheidung zu treffen und den richtigen Weg zu finden. Ich denke, der Stellenwert der Navigation war bei der Silk Way Rally höher als in Südamerika."

MR: "In etwa dreieinhalb Monaten steht für Euch die nächste Wüstenrally an, die Rally Dakar. Was können Eure Fans dort von Euch erwarten?"

Thomas Schünemann: "Bei der Silk Way Rally haben wir gezeigt, dass wir in unserer Klasse ganz weit vorne liegen. Wir haben uns im Marathonsport als feste Grösse etabliert. Bei der letzten Dakar waren wir das beste Buggy-Team, das wollen wir natürlich bestätigen. Wir wissen aber auch, dass uns in Südamerika sehr starke Konkurrenz erwartet, die auch nicht schläft. Mit ein bisschen Glück können wir ein noch besseres Ergebnis erzielen als Platz 15 bei der letzten Dakar."

Artikel vom 18.09.2009, Artikel: Redaktion/hs/Daniela Welter

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