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 Silk Way Rally: M. Behringer mit Klassensieg bei den seriennahen Trucks.
Endlich läuft es rund für das (verbliebene) HS Rally Team: Abgesehen von einem Reifenschaden absolvierten Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg die 400 Kilometer lange Schleife rund um Astrachan ohne Probleme. Das Trio liess alle anderen seriennahen Lkw hinter sich und gewann die Klasse T4.1.
Für das Team stand die vierte Etappe der Silk Way ganz im Zeichen des Zweikampfs um den Sieg in der seriennahen Lkw-Klasse (T4.1). Johan Elfrink gegen Mathias Behringer, Mercedes gegen MAN. Nach einem Reifenschaden am Truck von Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg hatte der niederländische Kontrahent zunächst die Nase vorn. Zehn Minuten betrug Elfrinks Vorsprung an CP 1.
Doch im Laufe der Prüfung drehte das deutsche Team den Spiess herum. Beim zweiten Checkpoint lagen die seriennahen Lkw in der Zeitenliste bereits gleichauf. Kurz vor dem Ziel zog Behringer sogar auf der Strecke an dem neun Minuten vor ihm gestarteten Mercedes vorbei - und schnappte sich den Sieg mit 9:33 Minuten Vorsprung.
Um die Leistung der 10,5 Tonnen schweren Lkw zu verdeutlichen: In der Autowertung hätte Behringers Gesamtzeit von 7:22.51 Stunden für eine Top-Ten-Platzierung gereicht. Im Gesamtklassement geht es für Behringer/Kupper/Karf nach dem heutigen Tag zwei Plätze nach oben. Das Trio liegt jetzt auf Rang 13 mit 50 Minuten Rückstand auf Elfrink.
Strahlende Gesichter gab es auch bei der Mannschaft von Tatra. Ales Loprais absolvierte die Speziale diesmal ohne Fehler und hatte im Ziel fast 15 Minuten Vorsprung auf den zweitschnellsten Truck von Firdaus Kabirov (Kamaz). Der gute Auftritt von Loprais macht sich auch in der Gesamtwertung bemerkbar: Der Tscheche klettert auf die dritte Position hinter der Kamaz-Doppelspitze Firdaus Kabirov und Andrey Karginov.
Der Verlierer des Tages hingegen heisst Hans Stacey (Iveco). Der Niederländer verlor auf der 400-Kilometer-Schleife über eine halbe Stunde und ist jetzt nur noch Vierter in der Lkw-Wertung.
Mathias Behringer: "Der heutige Tag war ein kompletter Gegensatz zu gestern. Wir hatten nur einen Reifenschaden, ansonsten sind wir sehr gut durchgekommen. Die Dünen waren schwierig zu fahren, haben aber richtig Spass gemacht. Die Pisten waren so hart, dass einige Schrauben am Fahrwerk ausgerissen sind, die müssen wir im Biwak ersetzen. Es wird also wieder ein langer Abend. Das knabbert mittlerweile schon an unserer Kraft. Aber wir sind happy und sehr motiviert. Nach dem Buggy-Ausfall wollen wir das HS Rally Team so gut wie möglich vertreten. Ich hoffe, wir können in den nächsten Tagen an die Leistung von heute anknüpfen."
2010/07/14 | 13:24 CET | ARTICLE: MR/HS/KLEIN


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