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Silk Way Rally: Vier Race-Touareg und zwei Deutsche Teams am Start


Historische Seidenstrasse und Karakum-Wüste: Vom 05. bis 13. September führt die Silk Way Rally durch die russische Teilrepublik Tatarstan sowie Kasachstan und Turkmenistan. Als Werksteam startet Volkswagen, als Semi-Team ist Nissan Dessoude aus Frankreich mit gleich fünf Fahrzeugen und dem offiziellen "Team Tatarstan" (drei nagelneu aufgebaute Nissan Patrol) dabei.

Als "Ärgerer" der schnellen Teams starten die frisch gebackenen ungarischen Meister Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek, im Frühjahr bestes Mitsubishi-Team auf der Dakar Rally. Aus Deutschland mit dabei: Dr. Thomas Schünemann im Buggy und Matthias Behringer im Fast-Assistance MAN.

Mit abwechslungsreichen Landschaften fordert die "Silk Way Rally" die Teilnehmer heraus. Die knapp 2.850 Prüfungs-Kilometer führen die insgesamt 62 Fahrzeuge in der Automobil- und 21 in der Truck-Wertung durch Hochebenen, Steppe, Wüste und mondartige Landstriche. Mit zunehmender Rally-Dauer werden vor allem die Beifahrer gefordert. Den anfänglichen verschlungenen Wegen und Gebirgspfaden folgen in der zweiten Rally-Hälfte die Wüsten, in der vor allem die Navigation gefragt ist.

"Die Silk Way Rally ist für Volkswagen, aber auch für alle anderen Teilnehmer echtes Neuland", so VW Motosport-Direktor Kris Nissen. "Wie bei der Dakar Rally gilt angesichts eines unbekannten Terrains der Marathonrally-Grundsatz "Erwarte das Unerwarte" als täglicher Leitspruch. Uns stehen viel Sand mit Offroad-Navigation einerseits, aber auch Strecken entlang fester Wege mit vielen Abzweigen andererseits bevor."

Volkswagen kommt mit gleich vier Paarungen: Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) und Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) ein. Der schnelle erste Rally-Teil dürfte den Race Touareg ebenso entgegenkommen wie die Schlussetappen in der Karakum-Wüste, auf denen in den hohen und weichen Dünen grosses Drehmoment gefragt ist. Die Tagesabschnitte zwischen Balkanabad und Darwaza sowie zwischen Darwaza und dem Rally-Zielort Aschgabat werden sogar zu 100 Prozent auf Sand ausgetragen.

Artikel vom 04.09.2009, Artikel: Redaktion/hs/S.Moser

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