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 Suzuki stoppt Produktion, Autos überwiegend aus Indien und Ungarn.
 |  | | Aufgrund der aktuellen Situation im ganzen Land und aus Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter und ihrer Familien hat sich Suzuki entschieden, die Produktion in allen japanischen Werken für einige Tage zu unterbrechen.
Die gute Nachricht: Weder die Unternehmenszentrale im japanischen Hamamatsu noch die umliegenden sechs Werke haben Schaden genommen, auch Mitarbeiter wurden nicht verletzt. Hamamatsu liegt in der Luftlinie etwa 500 Kilometer südlich des Katastrophengebietes und 250 Kilometer südwestlich von Tokio.
In den japanischen Werken in Takatsuka, Kosai, Iwata, Toyokawa, Sagara und Osuka, die sich grösstenteils in direkter Umgebung von Hamamatsu befinden, werden Automobile, Motorräder, Aussenbordmotoren und Fahrzeugteile hergestellt.
Nur etwa 25 Prozent der in Deutschland und Europa verkauften Suzuki-Automobile stammen aus japanischen Werken, der überwiegende Teil der Fahrzeuge wird im ungarischen Esztergom sowie in Indien produziert. Auch die Ersatzteilversorgung ist im Moment sichergestellt.
Allerdings stammen rund 90 Prozent der in Deutschland verkauften Motorräder aus japanischen Werken. Derzeit sind noch alle Modelltypen sofort verfügbar, aufgrund des saisonalen Geschäftes könnten jedoch schon in Kürze leichte Engpässe auftreten, sollte sich die Lage in Japan nicht wie erwartet kurzfristig verbessern.
Wie Suzuki nachträglich mitteilte, bleiben die japanischen Werke bis zum 21. März geschlossen, da einige Händler und Zulieferer in den betroffenen Gebieten liegen.
"Auch im Gebiet rund um das Atomkraftwerk Fukushima unterhält die Suzuki Motor Corporation einige Händlerbetriebe. Da die Region in einem Umkreis von 20 Kilometern rund um das Kraftwerk evakuiert wurde, ist es schwierig, derzeit Informationen zu erhalten, wie es den Kollegen bei den betroffenen Händlern geht" berichtet Suzuki Deutschland.
Keine Sorge müssen sich Kunden jedoch um eine mögliche erhöhte Strahlenbelastung ihrer bestellten Fahrzeuge machen. Sowohl die Unternehmenszentrale als auch die Werke und Lager liegen weit entfernt von Fukushima.
Vorsichtshalber wurden auf den Werksgeländen und an der zu verladenden Ware Messungen der radioaktiven Belastung durchgeführt, die allerdings keine erhöhten Werte ergaben. Auch die Häfen Shizuoka und Aichi, über die die Fahrzeuge für den europäischen Markt exportiert werden, sind nicht betroffen.
2011/03/16 | 12:02 CET | ARTICLE: MR/SY/AMPNET/SUZUKI


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