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Thema Paris - New York: Matthias Jeschke will Rekorde toppen





Die "Bild-Zeitung" würde es einen "Fluch" nennen - vermutlich den "Jeschke-Fluch". Da wir wissen, das es Flüche nunmal eher weniger gibt, setzen wir die rosarote Brille ab und stellen fest: Ja, immer wenn der Extrem-Offroader Jeschke einen Rekord plant, kreuzt ihm irgendjemand quer. Das hat aber weniger mit einem Fluch als mit der Tatsache zu tun, das der Limburger grosse Projekte angeht - und das zumeist auch medienwirksam in aller Öffentlichkeit.

Es begann mit dem ersten Höhenweltrekord 2005. Jeschke setzte eine neue Marke, um sie sich wenige Tage später von einem VW Touareg-Team wieder nehmen zu lassen. Doch er gab nicht auf, kehrte postwendend nach Südamerika zurück und toppte auch den Touareg-Rekord. Es folgte die "Panamericana" - als erstes Team wollte man Amerika vom Norden nach Süden mit Biosprit durchqueren. Das gelang auch, nicht aber der Rekord für die schnellste Durchquerung. Der wurde ihnen - obwohl erreicht - verwährt, weil Guiness die Regeln geändert hatte. Zuletzt setzte Matthias Jeschke mit (serienmässigen) Jeep einen neuen Höhenweltrekord als Marke - der dann widerum (wenn auch inoffiziell) von einem Team mit einem speziell präparierten Suzuki gebrochen wurde.

Nun haben ihm gerade zwei Briten die Herausforderung weggeschnappt, als erste mit einem Auto die Beringstrasse zu überqueren. Doch Jeschke wäre nicht Jeschke, wenn er deswegen aufgeben würde. Denn anders als die Briten, die ihre "Cape-to-Cape"-Tour in Etappen fahren, setzt Jeschke auf die Strecke der legendären "New York - Paris"-Tour, nur umgekehrt, in einem Zug und über die zugefrorene Beringstrasse im tiefstem Winter.

Die Fahrt führt durch Europa, Russland, die Mongolei, Alaska, Kanada und die USA. Zum Einsatz kommt unter anderem emissionsarmer Biokraftstoff sowie Bioöl für die Motoren, Achsen und Getriebe auf der Basis biologisch leicht abbaubarer und erneuerbarer oder nachwachsender Rohstoffe. Insgesamt werden so 20 Länder mit dem Ziel durchfahren, CO2-Emmissionen zu minimieren bzw. zu neutralisieren und damit eine maximale Öffentlichkeit zu erreichen. Fast 43.000 Kilometer sind dabei zu bewältigen.

Der deutsche Abenteurer Matthias Jeschke und ein internationales Fahrerteam starten am 01. Oktober 2008 in Paris und werden New York voraussichtlich Mitte Mai 2009 erreichen. Das Team durchquert in östlicher Richtung Russland bis an die äusserste Spitze Eurasiens. Etwa im Februar 2009 wird dann die Beringstrasse auf Eis überfahren oder mit schwimmfähig umgebauten Fahrzeugen überquert, um nach Alaska und von dort nach der West / Ost Durchfahrung Kanadas und den USA an die Ostküste zu gelangen.

Einzig offen bleibt bisher die Frage, wie man en Detail über das Eis kommen will. Die Beringstrasse friert erst ab -70 Grad zu, das ist lange nicht mehr passiert. Selbst dann ist das Eis eher unfahrbar, da sich aneinandergefrorene Schollen teils meterhoch türmen. Insider vermuten eine Spezialkonstruktion ähnlich wie die der Briten - allerdings mit einer Hydraulik. So könnte Jeschke auf eisfreien Passagen schwimmen und auf grösseren Eisschollen fahren. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie laufend in den News von marathonrally.com sowie auf der offiziellen Webseite [ www.pny2009.com ].

Artikel vom 21.08.2008, Artikel: Redaktion/hs

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