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TORC 2007: Duelle, Drifts und Ramm-Manöver sorgten für Gaudi







Aus sportlicher Sicht war die 1. TORC im Münchener Olympiastadion ein voller Erfolg - den (wenn auch wenigen) Zuschauern und Teilnehmern wurde Einiges geboten. Der Zweikampf begann bereits am Start: Immer zwei Trucks mussten gleichzeitig von der Spitze des östlichen Zuschauerranges starten, doch nur einer passte durch die erste enge Kurve. Schon hier zeigte sich, wer kämpfen wollte und wer es etwas ruhiger anging - einige Konkurrenten liessen partout nicht nach - bis einer (zur Not durch ein kleines Ramm-Manöver) den kürzeren zog. Andere Teilnehmer hingegen warteten brav und liessen den Kontrahenten den Vortritt.

Spannend ging es auch in der zweiten Kurve weiter, in der die Kontrahenten erneut aufeinander trafen. Aufregend wurde diese Kurve erst recht gegen Ende eines jeweiligen Laufes, da sich hier auch die Ausfahrt zum Ziel befand. So duellierten sich auf den letzten Metern der rot-gelbe Unimog des Teams "MSC Minimog" mit den rot-gelben Unimog des "Team Brauwers" - keiner gab nach und so krachte "Stürmer" Holger Brauwers im Drift in den Konkurrenten und riss sich dabei einen Teil der Stossstange ab.

Wenn kein Gegner in Sicht war, konnte man es in dieser Kurve auch alleine krachen lassen. Während die Rally-Fraktion um Peter Niedergesäss, Udo Heidenreich oder Holger Brauwers ihre Trucks hier gerne spektakulär im Drift "durchfliegen" liessen, schoben sich die schweren 8x8-Trucks die enge Passage gerne einmal "persönlich zurecht". Das artete darin aus, das der schwere MAN TGA 8x8 des Teams HS Schoch von der Ideallinie abkam und ein wenig Grün des "Heiligen Rasens" zerpflügte - oder der Konkurrent Actros 8x8 des Graetz-Teams einen schweren Betonklotz zu seinen (Un-)Gunsten verschob (was ihn auch einen Platten kostete, der beim 8x8 aber kaum ins Gewicht fiel).

Für weiteren Jubel bei den Zuschauern sorgte die langgezogene Kurve auf der westlichen Seite des Stadions - hier war einer der wenigen Punkte, an denen die Trucks den Gashebel einmal voll aufdrehen konnten. Das nutzten vor allem die schnellen Rallytrucks - und so schaffte es Peter Niedergesäss im grünen Scania, die Kurve ausschliesslich im schrägen Drift zu nehmen - ebenso wie Udo Heidenreich mit seinem neuen Rally-MAN. Heidenreich gab sogar einmal zuviel Gas, kam mit seinem MAN ins Schleudern und "parkte" ihn schliesslich quer auf der Fahrbahn, direkt vor dem schnellen Sprunghügel. Peter Niedergesäss konnte gerade noch eine Vollbremsung hinlegen, um seinen Kollegen nicht breitseits zu rammen.

Um etwas Abstand zwischen die parallel startenden Teilnehmer zu bringen, wurde der Rundkurs mit kniffligen Trialpassagen aus Betonklötzen, Baggerschaufeln, Baumstämmen, Wasser und einem Steilhang gespickt - je nach persönlicher Einschätzung und Leistung des Fahrzeuges wurden diese Passagen mehr oder weniger spektakulär genommen. So gaben einige Teams auf, nachdem sie gerade einmal ein paar Sekunden steckten, Andere hingegen liessen die Reifen qualmen bis keiner mehr etwas sah. Immerhin, wer endgültig stecken blieb, musste von einem der zahlreichen Bagger geborgen werden - das kostete nicht nur wertvolle Zeit, sondern verzögerte auch den Start der nachfolgenden Trucks.

Jeweils vor den "heissen Rennen" galt es vormittags, die (dann verschärften) Trialpassagen einzeln zu meistern. Das war für die Zuschauer aufgrund der grossen Entfernung (und dadurch schlechteren Sicht) zwar weniger interessant, dafür gab es den "Trialisten" unter den Teilnehmer die wertvolle Chance, ihrerseits Punkte einzufahren.

Denn am Ende wurde zusammengerechnet. Nur wer in der Rallywertung und in der Trialwertung gleichermassen punkten konnte, hatte am Ende eine Chance auf den Titel - und das machte eine Favoriten-Bestimmung besonders schwierig. So gab es dann auch die eine oder andere Überraschung. Die Gesamtsieger im Überblick:

Gesamtwertung Klasse 4x4 Light

01) MSC Mini Mog (D) I Unimog 416 I 40 Punkte
02) OffRoad Team Brauwers (D) I Unimog 4 I 34 Punkte
03) MSC Panther (D) I Unimog 1300 I 29 Punkte

Gesamtwertung Klasse 4x4

01) Team Niedergesäss (D) I Scania R124 I 34 Punkte
02) Team Heidenreich (D) I MAN Kat 4x4 I 34 Punkte
03) MZB-Team (D) I Unimog 1300 I 30 Punkte

Gesamtwertung Klasse 6x6

01) Team Steingruber (D) I ZIL 131 I 37 Punkte
02) Team Kotterer (A) I MB 2650 I 37 Punkte
03) Wheels Over The World (NL) I Magirus Jupiter I 30 Punkte

Gesamtwertung Klasse 8x8

01) Dexter Team (D) I MB Actros 4154 I 40 Punkte
02) Team HS Schoch (D) I MAN TGA 35.48 I 34 Punkte
03) Team Reicher (D) I Mercedes 3535 I 30 Punkte

Artikel vom 09.10.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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