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TORC 2007: Trial und Trophy - so brachte man beides unter einen Hut






Der "Truck Offroad Cup" wollte - aus sportlicher Sicht - die Bereiche "Trial" und "Rally" miteinander verbinden, dazu sollten immer zwei Trucks gegeneinander fahren. Was musste man sich darunter vorstellen? Die Abwechslung schaffte man vor allem mit der Strecke. Die eigentliche Lauffläche des Stadions wurde mit Kies aufgeschüttet, gespickt mit einigen knappen bis langen Hügeln sowie kniffligen Trial-Passagen.

Der Start begann im östlichen Teil des Stadions im obigen Bereich der Zuschauerränge. Um die Trucks parallel nebeneinander ins Stadion einfahren zu lassen, wurden eigens in einem gesamten Block die Zuschauerbänke ausgebaut. Es ging nebeneinander hinab unter einer künstlichen Brücke hindurch auf die präparierte Piste. Schon hier mussten sich die Teilnehmer entscheiden - es wurde eng, nur einer von ihnen konnte zuerst auf die Strecke einbiegen.

Im ersten Teil der Strecke mussten die Trucks parallel nebeneinander fahren. Auf der rechten Seite gab es Hügel, auf der Linken eine Trialpassage, bestehend aus Baggerschaufeln - sowie eine weitere Trialpassage bestehend aus Betonblöcken. Während der Fahrer der "linken Seite" weiter dem Rund folgte (und eine weitere Trialpassage aus Betonteilen meistern musste), fuhr der Truck der "rechten Seite" die auf der westlichen Stadionseite die Zuschauerränge hinhauf, wendete und rollte wieder hinunter (hier wurde ebenfalls die Bestuhlung abgebaut). Somit schaffte man etwas Distanz zwischen den Trucks.

Weiter ging es auf der gegenüberliegenden Seite, die ebenfalls parallel befahren werden konnte. Nach einer schnellen Kurve und einem langgezogenen Sprunghügel liefen die Fahrzeuge links auf einen Hügel mit Baumstämmen auf, rechts musste ein mit Wasser gefüllter Container durchquert werden.

Nach der letzten Doppelschikane folgte der Spurwechsel. Ein Truck musste über die grosse, aus Baggerplatten und Containern aufgebaute Brücke, der andere Teilnehmer fuhr darunter durch und wechselte die Fahrbahn. Ebenso wie die Auffahrt auf die Zuschauerränke forderte auch die schmale Brückenüberquerung etwas Zeit, somit erfolgte auch ein zeitlicher Ausgleich zwischen den Spuren.

Trotz oder aufgrund der interessant durchdachten "Chancengleichheit" auf beiden Spuren kam es immer wieder vor, das die Trucks nicht versetzt fuhren, sondern immer wieder nebeneinander "aufeinanderprallten" und sich zur Freude der (wenn auch wenigen) Zuschauer heisse Duelle - bis hin zu kleinen Ramm-Manövern bieteten. So kam es vor, das ein sehr schneller Truck seine komplett gute Zeit wieder zunichte machte, weil sein Konkurrent z.B. die Brücke nur im Kriechgang überquerte und er warten musste - das war dann für den Schnelleren nicht gerade erfreulich, aber es konnte immerhin jeden treffen...

Um die Chancen zwischen den eher langsameren Trial- und schnelleren Rallytrucks zu erhöhen, wurde die gesamte Veranstaltung zudem in zwei Abläufe eingeteilt. Am Vormittag mussten lediglich die Trial-Passagen als "Trial-Wertung" im Kriechgang gemeistert werden - dafür wurden die entsprechenden Sektionen extra nochmals verschärft und enger eingegrenzt.

Ab Mittag wurden dann die Trialsektionen etwas entschärft und der Rally-Rundkurs abgesteckt - ab diesem Zeitpunkt zählte die "Rally-Wertung". Am Abend wurden dann die jeweils manuell festgehaltenen Ergebnisse der "Trial-Wertung" sowie die automatisch erfassten Ergebnisse der "Rally-Wertung" addiert und daraus die Platzierungen ermittelt.

Artikel vom 08.10.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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