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Transiberico: Giniel de Villiers und VW gewinnen ultraspannend




"Ein wunderbarer Tag für Volkswagen und für das gesamte Team. Unsere Mannschaft hat während der Dakar und danach sehr hart gearbeitet und den Volkswagen Race Touareg weiter verbessert" freut sich Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen. Und zur Freude hat Nissen allen Grund: In einem heissen und spannenden Duell mit dem Spanier Nani Roma im Mitsubishi Pajero Evolution gewann Volkswagen am Montag nach über 1.200 Kilometern mit nur 24 Sekunden Vorsprung die neue "Rally Transiberico" in Portugal und Spanien. "Wir wussten, dass wir siegen können und wir haben es geschafft. Das Team und natürlich Giniel und Dirk haben diesen Sieg verdient."

Auf der 336 Kilometer langen Schlussetappe von Cáceres in Spanien nach Estoril in Portugal startete Giniel de Villiers mit einem Rückstand von 25 Sekunden in die letzten drei, jeweils 112 Kilometer langen Wertungsprüfungen. Auf der letzten Prüfung waren de Villiers/von Zitzewitz schliesslich eine Minute schneller und erreichten nach insgesamt 1273 Wertungskilometern mit 24 Sekunden Vorsprung als Sieger das Ziel. Mit 15 Minuten Rückstand kam Dakar-Sieger Luc Alphand (Mitsubishi) als Dritter ins Ziel. Der 34-jährige Giniel de Villiers, der bereits bei der Dakar im Januar und bei der Optic Tunesien im Mai zwei zweite Plätze belegt hatte, fuhr gemeinsam mit seinem Co-Piloten Dirk von Zitzewitz auf drei der insgesamt sieben Wertungsprüfungen Bestzeiten und erzielte zwei von vier möglichen Etappensiegen.

"Ich bin überglücklich" freut sich Giniel de Villiers. "Es war eine sehr spannende Rally. Wir haben bis zum letzten Meter alles gegeben. Auf der letzten Prüfung touchierten wir einen Baum und verloren einige Sekunden. Danach haben wir noch stärker attackiert. Ein riesiges Dankeschön an meinen Beifahrer Dirk und die gesamte Mannschaft von Volkswagen Motorsport. Unser Race Touareg war einfach perfekt."

Auch sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz ist begeistert: "Phantastisch, ich kann es kaum fassen. Dieser Erfolg ist eine schöne Belohnung für die Mannschaft. Für mich persönlich ist es der erste Gesamtsieg als Copilot. Fahrzeug, Fahrer und Team waren unglaublich."

Für den von einem 275 PS starken 2,5-Liter-TDI-Dieselmotor angetriebenen Race Touareg war es der vierte Gesamtsieg binnen 14 Monaten und beim insgesamt 13. Rally-Einsatz. In der Summe stehen 33 Etappensiege und 15 Podiumsplätze für den Prototypen zu Buche.

Der sechsmalige Deutsche Rally-Meister Matthias Kahle beendete sein Debüt im Werksteam von Volkswagen auf dem vierten Rang. Bei seinem ersten Einsatz mit Beifahrer Andreas Schulz, der die Rally Dakar an der Seite von Carlos Sainz erstmals im Werksteam von Volkswagen bestritten hatte, verbesserte Kahle kontinuierlich seine Zeiten. Der Deutsche verlor jedoch auf der dritten Etappe den Kontakt zur den Podiumsrängen, als er einen Stein traf, dabei den Reifen und Spurstange vorne rechts beschädigte und durch die anschliessende Reparatur auf der Strecke rund 20 Minuten Zeit verlor.

"Ich freue mich, dass ich hier die Chance hatte, den Volkswagen Race Touareg 2 und das Team im Wettbewerb kennen zu lernen" berichtet Matthias Kahle. "Ich wurde im Lauf der Rally immer stärker mit dem Fahrzeug vertraut und unsere Zeiten verbesserten sich von Tag zu Tag. Wir sind hier mehr Kilometer gefahren als in einer kompletten Saison im deutschen Rallysport. Ich ärgere mich, dass ich am dritten Tag einen Stein getroffen und viel Zeit verloren habe. Da ich aus dem klassischen Rallysport stamme und hier erst meine vierte Marathon-Rally gefahren bin, fällt es mir noch schwer, das Terrain zu lesen. Die Zusammenarbeit mit meinem Beifahrer Andy Schulz klappte dagegen auf Anhieb perfekt."

Vorläufiges Endergebnis Rally Transibérico

01 I De Villiers/Von Zitzewitz (RSA/D) I VW Race Touareg I 14:51:41
02 I Roma/Magne (E/F) I Mitsubishi Pajero Evo I + 0.24 Min.
03 I Alphand/Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I + 15.14 Min.
04 I Kahle/Schulz (D/D) I VW Race Touareg I + 47.33 Min.
05 I Grancha/Tavares (P/P) I Mitsubishi Pajero I + 1:22.08 Std.
06 I Campos/Baptista (P/P) I Renault Mégane I + 1:35.56 Std.
07 I Sykora/Sykora (SK/SK) I Mitsubishi Pajero I + 2:09.35 Std.
08 I Lavieille/Debron (F/F) I Nissan Pathfinder I + 2:29.40 Std.

Eine ausführliche Berichterstattung über die Rally finden Sie im englischsprachigen Teil von marathonrally.com unter [ www.marathonrally.com/en ].

Artikel vom 16.05.2006, Autor: Redaktion/hs/vw

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