Liveberichte und Fotos von Rallys und Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen















Sie befinden sich in den Einzelnews zur Rally Transiberico 2007. Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern. Durch einen Klick auf den Zurück-Link unter dem Artikel bzw. der Gallerie gelangen Sie wieder zur "Rally Transiberico Sonderbereich" Übersicht.





Transiberico: Volkswagen will Vorjahressieg in Portugal wiederholen




Heimspiel für Carlos und Carlos: Volkswagen wird mit dem Spanier Carlos Sainz sowie dem Portugiesen Carlos Sousa mit zwei Volkswagen Race Touareg 2 bei der Rally Transibérico an den Start gehen. Michel Périn (Frankreich) und Andreas Schulz (Deutschland) fungieren beim ersten Lauf zum FIA Marathonrally Worldcup 2007 als Beifahrer. Die Offroad-Rally, bei der 2006 das Volkswagen Duo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) siegte, führt vom 31. Mai bis 3. Juni durch Portugal und Spanien.

"Dies ist der erste Wettbewerbs-Einsatz seit der Dakar im Januar", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Im vergangenen Jahr war der Abstand bei der Rally Transibérico zu Mitsubishi sehr gering, am Ende haben Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz mit einer starken fahrerischen Leistung mit einem knappen Vorsprung von 25 Sekunden gewonnen. Wir sind gespannt, ob auch die Konkurrenz weitere Fortschritte gemacht hat. Die beiden Volkswagen Race Touareg 2 sind grundsätzlich auf technischem Stand der Rally Dakar 2007, allerdings haben wir kleinere Weiterentwicklungen an Aufhängung, Dämpfern und Federn vorgenommen, die sich auf den harten und sehr kurvigen Strecken Portugals positiv auswirken sollten. Diese Veränderungen wurden bereits Ende April in Südfrankreich einem erfolgreichen Test unterzogen."

Wie berichtet, fahren nun die Lokamatadoren Sousa und Sainz in Portugal - während ihre VW-Kollegen Giniel de Villiers (zusammen mit Dirk von Zitzewitz) und Mark Miller (mit Ralph Pitchford) keinesfalls untätig sind: Sie fahren zeitgleich zwei VW Race-Touareg als Premiere auf der mexikanischen "Baja 500", die zur US-amerikanischen SCORE-Serie zählt. Eigens für das VW-Engagement wurde durch die SCORE eine neue Klasse geschaffen. Fans hoffen auf ein erweitertes Engagement Volkswagens im US-Offroad-Motorsport - doch die Aktion wird wahrscheinlich ein Einzelfall bleiben.

Bereits fünfmal - 1999, 2001, 2002, 2003 und 2004 - siegte VW-Pilot Carlos Sousa bei der Baja Portugal, der Vorgänger-Veranstaltung der Rally Transibérico. "Doch seit 2004 bin ich bei meinem Heimspiel nicht mehr gestartet", erklärt Sousa, der einen Volkswagen Race Touareg 2 in den Farben des Team Lagos pilotieren wird. "In der Zwischenzeit hat sich nicht nur der Name der Rally verändert, sondern auch die Streckenführung. Deshalb sollte man meinen Heimvorteil nicht überbewerten."

Trotzdem - das Ziel des in Lissabon lebenden Marathonrally-Profis ist klar: "Ich will siegen. Zu meinen stärksten Konkurrenten zählen allerdings nicht nur die Mitsubishi-Piloten, sondern vor allem auch mein Teamkollege Carlos Sainz, der auf den ersten Etappe der Rally Dakar gezeigt hat, dass er auf dieser Art von Strecken extrem stark ist."

Eine besondere Bedeutung misst Carlos Sousa der Auftaktprüfung in Mafra bei. "Bereits ab dem ersten Meter sind Höchstleistungen und äusserste Konzentration gefordert. Denn im Prolog am Donnerstag, 31. Mai, wird die Startposition für die erste Etappe festgelegt. Es ist wichtig, hier unter die Top 10 zu fahren, weil das Überholen auf den sehr engen Strecken in den Wäldern sehr schwierig wird. Ausserdem ist bei einer späteren Startposition die Sicht wegen dichter Staubwolken eingeschränkt", erklärt Sousa.

Für den Spanier Carlos Sainz ist die Rally Transibérico noch Neuland. Der Rally-Weltmeister der Jahre 1990 und 1992 kennt zwar die klassischen portugiesischen Wertungsprüfungen der Rally-Weltmeisterschaft, die ersten Etappen der Rally Dakar auf der iberischen Halbinsel sowie die Offroad-Pisten der in Portugal gelegenen Rally Portalegre, wo er 2005 mit Volkswagen sein Debüt im Marathonrally-Sport erlebt hat. "Die Strecken der Transibérico sind allerdings neu für mich", so der Spanier. "Doch im vergangenen Jahr waren mir noch alle Marathonrallys unbekannt. Ich werde mit der gleichen Einstellung, nämlich voll motiviert und sehr wissbegierig, auch die Rally Transibérico angehen. Zudem könnten mir die engen und kurvigen und somit eher klassischen Rallystrecken dieser Veranstaltung durchaus entgegenkommen."

Auch Beifahrer Michel Périn reist erstmals zum Startort Mafra, rund eine halbe Autostunde westlich von Lissabon. Ähnlich wie Carlos Sousa feierte er allerdings bei der Vorgänger-Veranstaltung, der Baja Portugal, bereits Siege. Périn gewann den Lauf als Copilot 1993, 1994 und 1996. "Anders als bei Wüsten-Rallys ist in den Wäldern Portugals nicht die reine Orientierung gefordert, denn es gibt viele markante Orientierungspunkte wie Häuser und Strassen. Hier geht es eher um das präzise Ansagen von Abzweigen und Gefahrenstellen auf der Strecke. Weil die Prüfungen doppelt gefahren werden, ist es meine Aufgabe, beim ersten Durchgang das Roadbook möglichst gut zu ergänzen, damit wir auf der zweiten Runde einen perfekten Streckenaufschrieb haben", erklärt der Franzose.

Artikel vom 29.05.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/VW-Presse








Zurück zur Rally Transiberico Übersicht
Back to Rally Transiberico Overview








Schnellnavigation: [ News Allgemein ]x[ Newsletter ]















































Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2008 MARATHONRALLY.COM | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | QATAR | PRAHA | MANILA