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Transorientale: Kahle/Schünemann machen Jagd auf Delecour



Die Transorientale macht ihrem Ruf als harte Rally alle Ehre: Die Wüste Gobi begrüsste die Teilnehmer zur ersten Prüfung nach dem Ruhetag mit einem echten Härtetest. 413 WP-Kilometer und mehr als 40 Grad im Schatten, den es in der Wüste logischerweise nur sehr selten gibt. Selbst das erfrischende Trinkwasser im Buggy von Matthias Kahle und Thomas Schünemann hatte bei der Ankunft im Biwak 45 Grad.

Die Piloten des "HS Rally Team" überstanden die Hitzeschlacht von Turfan nach Hami ohne konditionelle Schwierigkeiten, allerdings bremste den Fast&Speed-Buggy ab Kilometer 10 ein technisches Problem. Der Stossdämpfer hinten links gab kurz nach dem Start den Geist auf. Fast das komplette Öl lief heraus, sodass der 1.300 Kilogramm schwere Buggy die folgenden 400 WP-Kilometer mit einem defekten Dämpfer fuhr.

Trotz der Schwierigkeiten erreichten Kahle und Schünemann den achten Platz in der Tageswertung. Im Gesamtklassement machten sie sogar Boden auf den viertplazierten Francois Delecour gut. Die beiden Deutschen liegen nur noch fünf Minuten hinter dem französischen Rally-Ass - ein Wimpernschlag bei einer Marathonrally wie der Transorientale.

An der Spitze baute José Luis Monterde (Schlesser-Buggy) seinen Vorsprung weiter aus. Mit mehr als 90 Minuten Rückstand folgen die beiden Allrad-Bowler von Nicolas Gibon und Jerome Pelichet auf Platz zwei und drei. Bei den Trucks mussten Mathias Behringer, Hugo Kupper und Siegfried Schadl einen Rückschlag hinnehmen. Das Trio musste heute den Kühler am MAN-Race-Truck mit der Startnummer 421 wechseln und verlor mehr als drei Stunden.

Matthias Kahle: "Wir sind heute sehr, sehr vorsichtig gefahren, damit nicht mehr passiert. Trotz der Hitze war es eine tolle Prüfung: sehr anspruchsvoll und unglaublich anstrengend. Wir mussten stark darauf achten, dass wir genug essen und trinken."

Thomas Schünemann: "Die Prüfung heute war sehr staubig. Von der Navigation her hat alles gut geklappt, obwohl es recht schwierig war. Du musste immer daran denken, dass das Roadbook den Veränderungen der Natur unterworfen ist . Vor drei Monaten sah die Landschaft sicher noch anders aus. Landschaftlich war diese Etappe besonders faszinierend. Die Gegend hier ist karg und bizarr mit bunt schimmernden Felsen. So etwas habe ich noch nie gesehen."

Ebenso faszinierend wird die Transorientale morgen weitergehen. Die 436-Kilometer-Prüfung ist nicht nur die zweitlängste der Rally, sondern auch eine der wunderbarsten dieses Abenteuers. Nach bunter Felslandschaft geht es mitten in die von spitzen Steinen durchsetzte Wüste. Vorsichtiges und vorhersehendes Fahren sowie gute Navigation sind hier angesagt. Der Veranstalter verspricht "einen Tag, an den du dich dein Leben lang erinnern wirst."

Gesamtergebnis nach der elften Etappe

01) Monterde / Lurquin I Schlesser Ford I 19:02:55
02) Gibon / Gibon I Bowler Wildcat I 20:42:41
03) Pelichet / Decre I Bowler Wildcat I 21:01:03
04) Delecour / Garcin I SMG Gache Buggy I 22:12:03
05) Kahle / Schünemann I Fast&Speed Honda I 22:17:27
06) Saukans / Zarins I OSCar I 23:53:17
07) Martin / Mezt I Bowler Wildcat I 24:30:35
08) Anquetil / Godet I Nissan Navara I 25:05:15
09) Theuriot / Prot I Bowler Wildcat I 25:12:22
10) Chabot / Pillot I Toyota Landcruiser I 25:16:48

Artikel vom 23.06.2008, Artikel: Redaktion/hs/D. Welter

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