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Transorientale: Schünemann und Kahle starten nach Russland



Der Countdown läuft: Eine Woche vor Beginn der Transorientale zeigt sich das elfköpfige "HS Rally Team" für den Härtetest quer durch Asien bestens gerüstet. Zwei Servicefahrzeuge und ein im Rennen als weiterer Teilnehmer mitfahrender Race-Truck sollen Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann beim grössten Abenteuer des Jahres den Rücken freihalten.

Evolution statt Revolution: Von aussen sind die Unterschiede am Fast&Speed-Buggy kaum erkennbar, doch der 285-PS-Hecktriebler wurde seit dem letzten Auftritt des "HS Rally Teams" bei der Dakar 2007 an mehr als 50 Details verbessert. Der 4-Liter-Honda-Motor beispielsweise zeigt ein deutlich besseres Ansprechverhalten und ein höheres Drehmoment.

Bei gemischten Prüfungen mit Sand und harten Steinen können sich Matthias Kahle und Thomas Schünemann zudem über eine neue Technologie freuen: Der Luftdruck der Vorderräder lässt sich nun auch aus dem Cockpit verstellen, zeitraubende Stopps gehören damit für das "HS Rally Team" der Vergangenheit an.

Ein eingespieltes Team: 2004 zog es den sechsfachen deutschen Rally-Meister Matthias Kahle und Copilot Thomas Schünemann erstmals in die Wüste. Dabei sorgten sie auf Anhieb für Aufruhr unter den etablierten Teams. Bei der UAE Desert-Challenge in Dubai und Rally d’Orient belegten die Piloten des "HS Rally Teams" jeweils den hervorragenden fünften Platz.

Bei der Dakar 2006 machten Kahle und Schünemann endgültig auf sich aufmerksam, als sie bis zur Halbzeit des Wüstenklassikers auf den zehnten Gesamtrang nach vorne fuhren, ehe sie ein technischer Defekt stoppte. Bei der Transorientale sitzen die Deutschen, die in der DRM im Porsche 911 GT3 um Zehntelsekunden kämpfen, erstmals wieder gemeinsam im Buggy.

Rallysport ist Teamsport: Das gilt bei Marathonrallys noch mehr als bei den kurzen Sprintrallys der WM oder DRM. Auf den 10.000 Kilometern der Rally Transorientale kommt es auf die gute Zusammenarbeit innerhalb des Cockpits sowie einen schnellen und zuverlässigen Service an. Ähnlich wie bei der Dakar müssen die mobilen Helfer die Fahrzeuge Tag für Tag begleiten.

Gleich zwei Servicetrucks sowie ein Race-Truck nehmen die Tortur durch Asien für das HS RallyTeam unter die Räder. Fast&Speed-Teamchef Johnny Hakvoort und der Mechaniker Paul Heinen werden dem Buggy als Teilelieferant unterstützen.

Im zweiten Servicetruck sitzt neben den Mechanikern Frits Duizendstra und Louis Borgelink auch ein alter Bekannter aus der DRM. Frank Färber unterstützt die Mannschaft erstmalig als Logistik-Manager. Neu ist ebenfalls die Unterstützung durch den Race-Truck von Mathias Behringer und seine Copiloten Hugo Kupper und Siegfried Schadl, der selbst im Wettbewerb fährt und im Notfall schnell zur Stelle sein soll.

Vorbereitung als Trumpf: Bei der Transorientale kann das Duo Kahle / Schünemann endlich auch die Erfahrungen vom zurückliegenden Test nutzen. Im Oktober 2007 wühlte sich der Buggy des HS RallyTeams sieben Tage durch den marokkanischen Sand.

In den weichen Dünen Nordafrikas suchte das Team erfolgreich nach der besten Kombination aus Fahrwerkseinstellung, Reifentyp und Reifendruck. Zu Beginn mussten Kahle und Schünemann häufig die Hilfe des MAN-Race-Trucks in Anspruch nehmen, zum Schluss überquerten die beiden Deutschen selbst die 200 Meter hohen Dünen ohne die Schaufel in die Hand nehmen zu müssen.

Matthias Kahle: "Trotz unseres intensiven Tests habe ich am meisten Respekt vor den Dünen in China - und den vielen Wasserdurchfahrten, damit habe ich noch nicht so viele Erfahrungen. Dennoch freue ich mich auf die Rally. Das ist alles Neuland für uns, wir waren ja noch nie da. Eine Vorhersage über das Ergebnis zu treffen, ist somit sehr schwer. Wir peilen einen Platz in den Top-Ten an, hoffen aber, dass es für uns weiter nach vorne geht."

Dr. Thomas M. Schünemann: "Ich bin schon ganz gespannt auf das grosse Abenteuer. Wir haben ein gewisses Entdeckergefühl, fahren wir doch teilweise auf derselben Strecke wie seinerzeit Marco Polo. Marathonrallys haben den sehr persönlichen Touch unter allen Teilnehmern bewahrt. Das ist wie der Rallysport in den 70er Jahren, wo man auch der Konkurrenz hilft. Trotzdem wollen wir natürlich den sportlichen Wettkampf aufnehmen und unsere Erfahrungen umsetzen. Ich bin sehr gespannt, wo wir am Ende landen."

Artikel vom 07.06.2008, Artikel: Redaktion/hs/D. Welter

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