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Transorientale: Schlammschlacht auf den russischen Pisten



Schlamm, Matsch und riesige Wasserlöcher: Die fünfte Etappe der Transorientale von Mrakovo nach Bogotse stellte die Teilnehmer auf eine harte Probe, die nur wenige Fahrer ohne Schwierigkeiten überstanden. Auch der Fast&Speed-Buggy von Matthias Kahle und Thomas Schünemann kam auf der 294 Kilometer langen Prüfung durch das Ural-Gebirge nicht ohne Blessuren davon.

Zu Beginn der Prüfung lief es für das "HS Rally Team" noch mehr als rund. Kahle und Schünemann holten schnell zwei Konkurrenten ein und liessen sie hinter sich. Sie hatten eine vordere Platzierung fest im Visier, bis ihnen plötzlich der Durchblick fehlte. Was war passiert? "Die Spritzwasseranlage funktionierte nicht mehr", berichtet Matthias Kahle. "Die Frontscheibe war nach kurzer Zeit voller Matsch und beschlug dann von innen. Wir haben angehalten und das ganze notdürftig repariert."

Kaum hatten Kahle und Schünemann dieses Problem gelöst, tauchte vor ihnen bereits das nächste auf. Die Piloten des "HS Rally Team" fuhren auf ein Schlammloch zu, in dem schon mehrere Motorradfahrer feststeckten. Sie warteten erst, in der Hoffnung einen Weg durch die Schlammpassage zu finden. Doch schliesslich bahnten sie sich einen Weg um das Schlammloch herum durch das Unterholz. Zu guter Letzt bereitete auch noch die Kupplung Ärger. "Eine von zwei Kupplungsscheiben ist heute gebrochen, deswegen musste Matthias etwas vorsichtiger fahren, um das Auto sicher ins Ziel zu bringen", erklärt Thomas Schünemann. "Insgesamt hat uns das alles rund 20 Minuten gekostet."

Genau diese 20 Minuten beträgt nun der Rückstand des "HS Rally Team"s auf Spitzenreiter José Luis Monterde im Schlesser-Buggy. Überraschend auf Platz zwei liegt nun der Bowler von Nicolas Gibon. Der Franzose wusste den Allrad-Vorteil seines Jeeps bei den schwierigen Bedingungen bestens zu nutzen und liegt nur 40 Sekunden hinter Monterde. Der Drittplatzierte Maris Saukans (Oscar-Buggy) ist mit etwas mehr als einer Minute Rückstand ebenfalls in Schlagdistanz.

Matthias Kahle und Thomas Schünemann rutschten durch die heutigen Probleme auf Rang fünf ab, liegen allerdings nur den Hauch von zwölf Sekunden hinter Philippe Vandromme (BAT Buggy). Noch schlimmer erwischte es Francois Delecour (SMG-Buggy), der mehr als zwei Stunden auf die Spitze verlor.

Nach den abendlichen Reparaturen ist der Fast&Speed-Buggy wieder voll einsatzbereit für den zweiten Abschnitt der Transoriental, der die Teilnehmer in die Steppe Kasachstans führt. Die Landschaft in der zentralasiatischen Republik ist deutlich trockener, die Strecken schneller - Bedingungen, in denen sich die heckgetriebenen Buggies eher wohl fühlen dürften als ihre Allrad-Konkurrenten.

Artikel vom 17.06.2008, Artikel: Redaktion/hs/Kahle

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