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Transsyberia 2008: Richard Schalber will neue Amateurrally etablieren






Sie gilt als die derzeit längste Amateurrally - und richtet sich vor allem an überarbeitete "klassische" Offroadfahrzeuge und SUVs: Die Transsyberia. Auch in diesem Jahr will Veranstalter Richard Schalber die Teilnehmer vom 11. bis 25. Juli wieder von Moskau (Russland) bis nach Ulaanbaatar (Mongolei) schicken. Bekannt wurde die Rally vor allem durch die Beteiligung von 23 Porsche Cayenne. Porsche brachte eigens für die Rally ein "hartgemachtes" Sondermodell mit dem passenden Namen "Transsyberia" auf den Markt.

Veranstalter Schalber übernahm die vier jahre alte Rally 2007 von einem polnischen Veranstalter, nachdem er sie 2006 mit einem speziell preparierten Porsche Cayenne gemeinsam mit einem Partnerteam gewinnen konnte. Schalber hatte es im ersten Jahr nicht leicht. Porsche dominierte die Rally überwiegend und es hatte den Anschein, das hier und dort auch einmal zugunsten der Stuttgarter "nachgeholfen" wurde. Strecken wurden plötzlich gecancelt, es gab mehr Überführungs- als Wertungskilometer, zudem überschatteten zwei schwere Unfälle die Rally.

"Es ist nicht alles perfekt gelaufen" berichtet Veranstalter Schalber gegenüber marathonrally.com, "aber es wurde auch viel Mist geschrieben und berichtet, was mir teilweise sehr weh tat." Vor allem wehrt sich Schalber gegen die Behauptung, man hätte alles auf die Porsche Cayenne ausgerichtet. "Viele Strecken waren tatsächlich nicht befahrbar - oder nur sehr schwer. Wir sind ein Riesen-Tross gewesen, da kann man sich nicht drei Tage an einer Stelle aufhalten."

"Das Engagement von Porsche und Suzuki hat uns sehr geholfen und man muss auch positiv anerkennen, wenn sich neue Hersteller in diesem Sport platzieren. Natürlich kann es dann passieren, das dies in der Öffentlichkeit falsch verstanden wird. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, das wir keineswegs eine "Porsche-Veranstaltung" sind."

Allerdings gibt der ehemalige Dakar-Experte auch zu, das nicht alles nach seinen Wünschen gelaufen ist. "Viele Fahrer waren zu unerfahren und gaben zuviel Gas, andere hatten keinen Respekt auf den Überführungsstrecken. Wir haben immer wieder gebrieft, zur Vorsicht gemahnt und darum gebeten, die örtlichen Gesetze einzuhalten. Wenn das etwas passiert, zieht das die Stimmung einer ganzen Veranstaltung herunter und wirft ein schlechtes Licht nach Aussen."

Die erste Ausgabe unter neuer Leitung war keine einmalige Aktion - sondern eher ein Test. Für die Zukunft hat Richard Schalber viel vor. "Wir sehen nach vorne. Wir wollen eine neue, günstige Marathonrally für Amateure etablieren. Für serienmässige und verbesserte Geländewagen und SUV, zu günstigen Konditionen. Wir verzichten bewusst auf die hochgezüchteten Profifahrzeuge - wir wollen einen fairen Wettbewerb. In der Vergangenheit gab es viele Veranstaltungen, bei denen der "Spirit" zugunsten der Vermarktung auf der Strecke geblieben ist - das beste Beispiel ist die Dakar."

Umso mehr setzt die Organisation in diesem Jahr auf einen grösseren Mix im Teilnehmerfeld. Zwar ist auch Porsche wieder mit dabei, aber unter anderen Bedingungen. "Für Porsche ist die Rally nachwievor interessant, aber es wurde einiges verändert". So sollen die Teams nun aus Kundenfahrzeugen und nicht mehr aus einer "Werks-Besetzung" bestehen, der komplette Service wurde an den Rally-Profi ORC aus Ostfildern übergeben.

"Jeder mit einem Geländewagen und SUV kann bei uns mitfahren, keiner wird bevorzugt" meint Schalber. Vielmehr verweist er auf völlig neue Chancen im Rallyraid-Sport. "Es wäre doch klasse, wenn immer mehr Unternehmen auf diese Art in den Rallyraid-Sport einsteigen. Vergleichbare Fahrzeuge, vergleichbare Chancen, ein echter und fairer Wettbewerb für Amateure und Profis!"

Der Anfang ist gemacht, dazu lockt ein Startgeld von nur 2.500 Euro. Für die 2008er Ausgabe verspricht Schalber zudem mehr Wertungs-Kilometer - und verspricht absolute Chancengleichheit. "Wir wollen beweisen, das wir im Sinne der Szene denken und diese Rally vor allem für sie machen" so Schalber.

Weitere Informationen sowie Nennungsunterlagen über die Rally finden Sie auf der offiziellen Webseite [ www.transsyberia-rallye.com ].

Artikel vom 20.02.2008, Artikel: Redaktion/hs

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