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Transsyberia: Al Hajri ausgefallen, Team Frankreich führt




Aus dem Bezirk Bajan-Ulgij ging es am Sonntag auf der 9. von 14 Etappen 429 Kilometer Richtung Osten in den Bezirk Hovd. Der Start zur ersten Sonderprüfung in der Mongolei erfolgte um zehn Uhr. Im Abstand von zwei Minuten begaben sich die 29 verbliebenen Teams auf die 282 Kilometer lange Strecke. Das Team Germany 1 ging als Sieger der letzten Wertungsprüfung zuerst ins Rennen, gefolgt vom Team France, Team Porsche Russia 1 und dem in der Gesamtwertung auf Platz 1 liegenden Team Middle East.

Die erste Sonderprüfung in der Mongolei galt im Fahrerlager vor dem Start als schwierige Aufgabe. Auf einem Hochplateau auf rund 2.000 Meter steuerten die Offroad-Autos durch Täler und über Gipfel. Auf 3.025 Metern passierten die Teams heute den höchsten Punkt der Rally. Das Ziel lag auf einer langen Geraden vor den Toren der Stadt Hovd.

Nach 4:45:47 Stunden passierten Pau Soler und Laia Painado (Team Spain) in ihrem Porsche Cayenne S Transsyberia als Erste die Ziellinie. Knapp dahinter traf Team France ein, das aber aufgrund der früheren Startzeit einen Rückstand von 7:15 Minuten auf die Spanier aufwies. Beide Teams freuten sich gemeinsam bei der Analyse in der heissen Steppe vor Hovd über ihre hervorragenden Leistungen. "Wir sind als 9. heute Morgen gestartet und als Erste angekommen. Das ist doch super!", strahlte Co-Pilotin Painado. "Laia hat einen tollen Job gemacht, das Navigieren heute war nicht leicht", sagte Pau Soler und ergänzte schmunzelnd:. "Etwa 100 km vor dem Ziel wussten wir nicht genau, ob wir richtig liegen. Es waren überhaupt keine Spuren zu sehen. Doch dann haben wir Armin Schwarz überholt. Es kam eine Abzweigung, an der wir nach rechts und Armin nach links gefahren ist. Wir waren richtig."

Gelöst zeigten sich auch die Franzosen nach der gelungenen ersten Mongolei-Etappe. "Wir sind gut unterwegs gewesen. Einmal haben wir eine Reifenpanne gehabt, da haben uns zwar die Spanier überholt, aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Jetzt sind wir mit Sicherheit die Nummer 1 in der Gesamtwertung", mutmasste Christian Lavieille richtig. Die Franzosen führen nun vor Team Portuguese (+ 00:46:49) und Team Germany 1 (+ 01:17:55)

Letzteres erreichte erst mit einer halben Stunden Rückstand das Ziel. Pilot Armin Schwarz zeigte sich dennoch zufrieden mit seinem dritten Rang: "Wir haben einen bestimmten Speed, den wir auch in den nächsten Tagen beibehalten wollen. Die Rally ist noch lang, da müssen Auto und Team durchhalten."

Es folgte das Team Portuguese. "Wir haben darauf geachtet, unser Auto nicht zu sehr zu beschädigen bei dieser anspruchsvollen Strecke," erklärte Pedro Gameiro, der von der Mongolei ganz fasziniert ist. "Durch dieses Land zu fahren, ist absolut fantastisch!"

Die Youngsters der Rally, Ryan Millen und Colin Godby, holten als Fünfte ihr bislang bestes Tagesergebnis, trotz zweier Reifenpannen. Als Highlights bezeichnete Colin Godby im Ziel die "imposanten Szenerien und Aussichten sowie die variablen Tracks: mal steinig am Berg, mal flach zum Gas geben in den Tälern".

Das bis dato im Gesamtklassement führende Team Middle East musste die Rally heute beenden. Nachdem der Pilot des Porsche Cayenne S Transsyberia, Said Rashid Al Hajri aus Doha Qatar, im steinigen Terrain eine Bodenwelle übersehen hatte, verletzte er sich bei der harten Landung. Derzeit ist der Rally erfahrene 51-Jährige zur Beobachtung im Krankenhaus von Hovd mit Verdacht auf eine Rückenverletzung. Navigator Tim Trenker blieb unverletzt.

Artikel vom 21.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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