Liveberichte und Fotos von Rallys & Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen

















Sie befinden sich in den marathonrally.com News Einzelartikeln. Um zur Übersicht zurückzugelangen, klicken Sie bitte unter dem Artikel auf den gewünschten Link.





Transsyberia: Christian Lavieille gewinnt Transsyberia 2008




Eine schnelle Wertungsprüfung von 85 Kilometern Länge stand auf dem Vormittagsprogramm der letzten Etappe. Von der Dünenlandschaft Mongol Els führte der Weg durch die grüne Steppe vorbei an Jurten und Viehherden ins Naturschutzgebiet Khustayn Uul. In 54:53 Minuten gewann Team Germany 1 die heutige Wertungsprüfung vor Team Russia 1 (+ 0:06:00). Für Schwarz/Schulz war es der sechste Tagessieg auf der Transsyberia Rally 2008. Die erfahrenen Piloten hatten sich für die letzte Etappe viel vorgenommen. Mit 170 km/h rauschten sie an den neun vor ihnen gestarteten Wagen vorbei und zeigten ihr Können.

Die Spanier holten sie jedoch nicht mehr ein. "Zum Glück war die Strecke nur 85 Kilometer lang. Sonst hätte uns Armin Schwarz wahrscheinlich noch erwischt", sagte Pau Soler im Ziel. Team Spain wurde mit einem Rückstand von 7:15 Minuten Dritter der Prüfung. Auf dem sechsten Rang (+ 0:10:47) beendeten die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto die Wertungsprüfung und verteidigten souverän die Führung der Gesamtwertung.

Es folgte im weiteren Verlauf des Tages eine Liaison von 75 Kilometern, dann ging es endgültig in die letzte Runde der Rally. Elf Kilometer durch kurvenreiches, hügeliges Offroad-Gelände und mit spektakulärer Durchfahrt des Tuul Gol Flusses. Team France fuhr vor Team Spain durch den Zielbogen. Das Danner Racing Team folgte, jedoch nicht auf dem Landweg, sondern schwimmend im Fluss, aus dem Christof Danner seinen Mercedes G 320 nur mit Mühe befreien konnte. "Das war keine Show, sondern richtig Arbeit. Falsch navigiert und schon hat das Wasser uns mitgerissen", sagte Danner nach Abschluss der Etappe.

Bei ihrer Transsyberia-Premiere feierte sich das Team France aus Christian Lavieille und Francois Borsotto, das seine Gesamtführung über fünf Etappen bis ins Ziel verteidigte. "Wir sind super zufrieden, dass wir gewonnen haben und möchten uns bei Porsche Frankreich bedanken, die sie uns die Teilnahme ermöglicht haben. Die Transsyberia ist etwas Spezielles. Viele unterschiedliche Etappen für Fahrer und Navigator. Die Transsyberia ist wunderbar", strahlte Pilot Christian Lavieille, der seinen Porsche Cayenne S Transsyberia sicher, schnell und materialschonend durch Täler und über Berge, durch Sümpfe und Steppen manövriert hat.

Team Spain holte den zweiten Gesamtrang mit einem Rückstand auf das Team France von gut zwei Stunden. Navigatorin Laia Paneido war ausser sich vor Freude: "Ich glaube es noch nicht und habe es auch nicht zu hoffen gewagt." Fahrer Pau Soler war mit dem Ergebnis ebenfalls sichtlich zufrieden: "Ich bin total glücklich. Vor der Rally haben wir uns vorgenommen, mindestens so gut zu sein, wie im vergangenen Jahr, da waren wir Fünfte. Das war schwer, denn die Transsyberia hatte diesmal zehn sehr gute Teams dabei, die alle die Fähigkeit hatten, vorne mitzufahren. Das Niveau war viel höher als 2007. Dass wir jetzt Zweite sind, vor Armin Schwarz, ist super." Dabei hatte die Transsyberia Rally 2008 für die Spanier mit einigen Widrigkeiten begonnen. "Als wir am ersten Tag ins Ziel geschleppt wurden, haben wir natürlich gedacht, das ist eine Katastrophe. Wir sind aber ruhig geblieben und haben gewusst, unsere Etappen kommen noch. In Russland sind die Prüfungen kurz, es gibt weniger zu navigieren, dafür mehr zu fahren. Ich bin kein professioneller Rallyfahrer, daher liegen uns die Stages in der Mongolei wesentlich mehr", sagte Soler.

Auf dem 3. Platz und damit erstmals auf dem Podest der Rally landete das Team Germany 1 (+ 2:21:14 Stunden). "Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir konstant schnell gefahren sind. Ein Schaden kann schnell passieren, das haben wir gestern selbst erlebt. Daher ist es wichtig, immer dran zu bleiben und nie aufzugeben", analysierte Pilot Armin Schwarz. Sein Navigator Andreas Schulz ergänzte: "Im Grossen und Ganzen hat uns die Rally gefallen. Letztlich war sie nicht schwer zu navigieren, wenn man sich konzentriert hat."

Das in Russland lange Zeit führende Team Portuguese aus Pedro Gameiro und Beifahrer Pedro Figueiredo erreichte den 4. Platz im Gesamtklassement mit einem Rückstand von fast drei Stunden. Pilot Gameiro zog positive Bilanz: "Die langen Stages in der Mongolei haben uns etwas zu schaffen gemacht. Wir waren zum ersten Mal bei der Transsyberia dabei, hatten da keine Erfahrung. Zudem sind Pedro und ich erstmals als Team unterwegs gewesen. Das hat doch gut geklappt! Porsche Iberica hat mit den Spaniern und uns zwei Teams in den Top 4. Wir sind stolz darauf."

Nach 15 Tagen, 14 Etappen, 12 Sonderprüfungen und 7.200 Kilometern erreichten von 34 gestarteten Teams 21 die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar. Dort werden heute Abend die Sieger gekürt und möglicherweise Pläne für 2009 geschmiedet, wenn die Transsyberia Rally wieder durch Russland und die Mongolei streifen wird.

Artikel vom 25.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

Zurück zur News-Übersicht: [ HIER KLICKEN ]

Zurück zur Startseite: [ HIER KLICKEN ]








































smava - Kredite von Mensch zu Mensch









Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2010 MARATHONRALLY.COM | LONDON | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | ST. PETERSBURG | QATAR | PRAHA | MANILA