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Transsyberia: Der Führende Said Rashid Al Hajri im Interview

Das Team Middle East führt zur Halbzeit bei der Transsyberia Rally 2008. Wir haben den Piloten Said Rashid Al Hajri zum Gespräch in der Jurte vor den Toren der westmongolischen Stadt Ölgy gebeten.

Zur Halbzeit der Transsyberia 2008 bist Du mit Deinem Navigator Tim Trenker an 1. Stelle des Gesamtklassements. Habt Ihr darauf hingearbeitet?

Al Hajri: Auf alle Fälle! Wir wussten, dass wir von Anfang an konzentriert und gut fahren müssen, um eine Chance auf eine Top-Platzierung zu haben. Das war unser Plan, der ist aufgegangen.

Wie hat Euch die Route durch Russland gefallen?

Al Hajri: Die war sehr gut gewählt. So viele schöne Landschaftseindrücke. Felder, Wasser, Wälder, dazu passend die fünf Wertungsprüfungen mit unterschiedlichen Anforderungen, in denen wir super abgeschnitten haben.

Nach der heutigen Grenzüberfahrt von Russland in die Mongolei ändert sich das Terrain enorm. Wie schätzt Du Eure Leistung auf den staubigen Pisten der Mongolei ein?

Al Hajri: In Russland wollten wir sehr gut fahren. Das ist uns gelungen. Nun tritt Plan 2 in Kraft, nämlich Ulaanbaatar auf einem der vorderen Plätze zu erreichen. Letztes Jahr sind wir ja leider nicht ins Ziel gekommen, da hat es unser Auto unbeteiligt erwischt, als Armin Schwarz sich überschlagen hatte. Das kann passieren. Doch in der nächsten Woche wollen wir die langen Etappen durch die Mongolei mit Vollgas in Angriff nehmen. Das Fahrzeug und das Können dazu haben wir, die Motivation auch.

Strassen gibt es in der Mongolei nicht. Der erste Hinweis im Roadbook kurz nach der Grenze lautet "End of Asphalt". Steppe und Wüste charakterisieren die meist 300 km umfassenden Sonderprüfungen. Was spielt da ausser Wille und Wagen eine besondere Rolle, um vorne mitzufahren?

Al Hajri: Die Navigation natürlich. Ohne einen guten Navigator hat man keine Chance. Tim macht seinen Job zu 100%, genau wie ich als Fahrer. Da ist ein gegenseitiges Vertrauen, das wir haben und auf der Strecke umsetzen.

Ihr wirkt miteinander so eingespielt. Wie habt Ihr beide Euch eigentlich getroffen?

Al Hajri: Das ist schon lange Zeit her, etwa 1985 oder 1986, da waren wir richtig jung. Tim ist damals in Ägypten Motorradrennen gefahren, ich bin mit dem Rennauto unterwegs gewesen. Als Tim dann nach Dubai gezogen ist, haben wir uns öfter gesehen. Die Idee, gemeinsam als Team bei einer Off-Road-Rally zu starten, kam von Porsche Middle East. Uns hat das gefallen, und nach der Transsyberia 2007 und der diesjährigen Rally planen wir, auch an weiteren Marathon-Rallys als Team teilzunehmen.

Wie schätzt Du das Auftreten der anderen Teams bei den harten, langen Mongolei-Etappen ein?

Al Hajri: Die Top 5 werden "full speed" fahren, da bin ich mir sicher.

Jetzt steht erstmals der Ruhetag an. Braucht Ihr den?

Al Hajri: Bei einer zweiwöchigen Rally benötigt man unbedingt einen Tag Pause. Vor allem für die kleineren Teams und Autos und die jüngeren Fahrer ist der Tag ein Muss. Und auch uns Routiniers tut er ganz gut.

Artikel vom 19.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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