Liveberichte und Fotos von Rallys & Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen

















Sie befinden sich in den marathonrally.com News Einzelartikeln. Um zur Übersicht zurückzugelangen, klicken Sie bitte unter dem Artikel auf den gewünschten Link.





Transsyberia: Die 11. Etappe erwies sich als besonders Materialmordend





Die 11. Etappe der Transsyberia Rally 2008 führte 358 km von Darvi nach Altai. Flimmernde Hitze herrschte am Start. Nachdem sie gestern zwar schnell unterwegs waren, aber einen Checkpoint und somit den Tagessieg verpasst hatten, stimmte am heutigen Tag für Armin Schwarz und Andreas Schulz alles. Zum vierten Mal gelang es Team Germany 1, auf der Wertungsprüfung die schnellste Zeit zu fahren. Nach 3:42:44 Stunden standen sie mit einem Vorsprung von 4:06 Minuten als Sieger fest. Damit rücken Schwarz/Schulz im Gesamtklassement auf den zweiten Rang vor.

Zurück auf Erfolgskurs ist auch wieder Team Germany 3. Wie schon bei der Eröffnungs-Etappe vor elf Tagen belegte es den zweiten Platz. Pilot Lars Kern gefiel die Beschaffenheit der Strecke besonders gut. "Genau so, wie ich es gern habe. Eine schnelle Strecke zum Gas geben, gleichzeitig aber einiges zum Manövrieren. Unser Auto lief super. Trotzdem habe ich auf dem letzten Stück nicht gedacht, dass ich mit Armin mithalten kann. Hat aber geklappt! Und so sind wir gleichzeitig ins Ziel gefahren." Mit dem Erfolg kehrte auch das Strahlen ins Gesicht des 20-jährigen Rally-Fahrers zurück. Im Gesamtklassement liegen Lars Kern und Daniel van Kan auf Platz 6.

Etliche Minuten verstrichen, ehe das in der Gesamtwertung führende Team France als Dritte (+ 00:16:52 Minuten) über die Ziellinie auf über 2.000 Metern Höhe fuhr. Francois Borsotto auf dem Beifahrersitz sah besorgt aus. "Es war anstrengend! Wir hatten ein grosses Problem: Der Motor brachte keine richtige Leistung mehr. Auf den letzten 20 Kilometern sind wir geschlichen, nicht gefahren. Zum Glück führte der Weg bergab." Wider Erwarten bauten sie ihren Vorsprung auf das vor dieser Etappe an zweiter Position liegende Team Portuguese auf über zwei Stunden aus.

Die Portugiesen Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo hatten ab Kilometer 100 mit einem gravierenden Problem zu kämpfen: Die Hinterradaufhängung war gebrochen. Mit einem Rückstand von 2:01 Stunden landeten sie nur auf Rang 7. Das kostete sie auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung, in der sie um eine Position abrutschten.

Als Vierte mit einem Rückstand von 23:41 Minuten passierten Pau Soler und Laia Peinado aus Spanien in Schräglage, ebenfalls mit einem Defekt an der Hinterradaufhängung, die Ziellinie. Fünfter wurde das russische Team aus Denis Levytov und Sergey Talantsev, den sechsten Platz erreichte das Team Suzuki. Andreas Kramer und Kurt Ettenberger müssen an ihrem Wagen jedoch die gerissenen oberen Querlenker auswechseln.

Team USA übersah einen zwei Meter tiefen Graben und fuhr seinen Porsche in diesem fest. In den Russen Fedor Fedorov und Mikhail Bardashow fand es die nötigen Helfer, denn allein hätten sich Ryan Millen und Colin Godby aus dieser Lage nicht befreien können. Aufgrund dieses Zwischenfalls büssten die Amerikaner viel Zeit in der Gesamtwertung ein und fielen vom siebten auf den zwölften Platz zurück. Auch Adel Abdulla aus Qatar und Norbert Lutteri aus Italien verloren aufgrund eines Defekts an ihrem Porsche Cayenne S Transsyberia enorm viel Zeit. Sie handelten sich zehn Strafstunden ein.

Probleme standen auch bei den Privatiers auf der Tagesordnung. Team JoeVito (Panos Meyer/Birger Veit) war in die Etappe, nicht aber in die Wertungsprüfung gestartet. Eine kaputte Kardanwelle zwang sie zu einer Not-Reparatur. Mittlerweile im Camp in Altai angekommen, haben die beiden Fahrer ihren Land Rover dank Daniel van Kans Schweissarbeit wieder flott bekommen. Darauf hofft auch die Besatzung des Danner Racing Teams, das bis 35 km vor dem Ziel auf guter Position liegend mit defektem Klimakompressor ins Camp geschleppt werden musste.

Fahrer, Mechaniker und Serviceleute werden bis in die Nacht an den Rally-Fahrzeugen schweissen und schrauben. Morgen steht die längste Wertungsprüfung der diesjährigen Transsyberia Rally an. Über 400 km durch die Wüste Gobi mit Flussdurchquerungen bis hinauf auf 2.000 Meter in die Hochebene von Bayankhongor wird die Route führen. Das Etappenziel wird nach insgesamt 519 km erreicht sein.

Artikel vom 22.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

Zurück zur News-Übersicht: [ HIER KLICKEN ]

Zurück zur Startseite: [ HIER KLICKEN ]








































smava - Kredite von Mensch zu Mensch









Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2010 MARATHONRALLY.COM | LONDON | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | ST. PETERSBURG | QATAR | PRAHA | MANILA