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Transsyberia: Es wird spannend - noch drei harte Etappen




Das ist das Schöne an der Transsyberia: Die eigentliche Rally wird erst in der Mongolei entschieden. Die "wilden" oder weniger erfahrenen Porsche-"Heissporne" werden reihenweise ausgesiebt, auch bei den Amateuren gibt es immer mehr Ausfälle. Es zeigt sich, wer ruhig und besonnen fährt (und natürlich auch ein wenig Glück hat), dessen Stunde schlägt in den letzten Tagen der Transsyberia. Von 37 gestarteten Fahrzeugen sind nur noch 22 im Rennen.

Gleich drei Nicht-Porsche in den Top 10 des Tages zeigen das es geht. Auch wenn sie in einer anderen Liga spielen. Knapp 1 Stunde und 30 Minuten liegen zwischen dem schnellsten Porsche und Andreas Kramer und Kurt Ettenberger mit ihrem Suzuki Grand Vitara auf Platz 6. Zwischen dem fünftplatzierten Porsche und dem Führenden der Tageswertung liegen gerade einmal 37 Minuten.

Hinter dem Suzuki-Duo schaffen es die beiden Bosnier Mirko und Bojan Risovic mit ihrem Land Rover Defender auf Platz 9 und "Ich-hab-hier-Riesen-Spass"-Offroad-Lady Uta Baier und ihr Co Mario Steinbring schaffen es mit ihren Toyota Land Cruiser auf Platz 10.

Die, die ganz vorne fahren, stammen aus einer anderen Welt. Sind Weltmeister, Landesmeister, FIA-Profis. Und sie haben Autos, die denen der Amateure eigentlich hoch überlegen sind. Doch auch zwischen den Profis sind die Zeitspannen z.B. im Vergleich mit der Dakar hoch. Fast 2 Stunden Vorsprung hat der Gesamt-Führende Christian Lavieille auf den Zweitplatzierten Armin Schwarz. Bis Platz 6 (Newcomer Lars Kern) liegen nur knapp 3:35 Stunden, danach rupft es sich langsam auseinander. Bester Nicht-Porsche ist Uta Baier mit 7:39:02 Rückstand auf Platz 8.

Es sind vor allem die Zeitstrafen, die das Feld so zerreissen. So liegen die beiden Land Rover-Bosnier (Platz 22) fast 70 Stunden zurück - weil sie zwischendurch mit Technischen Defekten zu kämpfen hatten. In diesem Rängen geht es um nichts mehr - sauber fahren, durchkommen, Auto heile lassen.

Aber es sind auch die Zeitstrafen, die alles wieder offen machen. Einmal nicht aufgepasst, einmal in einem Loch eingeschlagen, einmal nicht rechtzeitig im Ziel. Noch drei Tage sind zu fahren, drei Etappen in der Mongolei - und mit über 400 Kilometern in Wertung am Mittwoch die härteste. Das Vorjahr hat gezeigt: Auch bei den Profis muss nicht immer alles rundlaufen.

Innerhalb der Spitze wird man sich nichts schenken. Der Franzose Christian Lavieille gilt als ruhiger und besonnener Charmeur - aber auch als begnadeter Fahrer. Mit Nissan-Dessoude wurde er FIA T2 Worldchampion, 2007 gewann er mit Dessoude die legendäre Pharaonen Rally in Ägypten.

Armin Schwarz will auch gewinnen. Ist heimlicher Wunsch-Kandidat bei Porsche. Er ist WRC-Rallyprofi, seine Offroad-Erfahrungen liegen eher im US-Amerikanischen Buggy-Sport. SCORE-Buggies können mehr wegstecken als ein Porsche Cayenne, das weiss Schwarz. Und er muss aufpassen, sonst ist er wie im Vorjahr im falschen Moment zu schnell - und fliegt ab.

Pedro Gameiro aus Portugal, derzeit auf Platz 3, ist Rallyraid-Profi, fährt im FIA Marathonrally und Baja Worldcup und ist sonst eher mit Toyota Landcruiser oder Nissan Navara unterwegs. Der Spanier Pau Soler (Platz 4) ist ebenfalls Rallyraid-Profi - allerdings mit dem Motorrad, gewann u.A. die Baja Qatar. Er war bereits im Vorjahr auf der Transsyberia dabei, kam im Porsche Cayenne auf Platz 5 ins Ziel. Denis Levyatov (Russland, Platz 5) kommt wie Schwarz aus dem WRC-Sport, hat aber einen "Heimvorteil" und mit Sergey Talantsev einen Dakar-erfahrenen Beifahrer an Bord. Lars Kern, im vergangenen Jahr der "Offroad-Rookie" im Suzuki, ist der Neuling und das Nachwuchstalent in der Führungsgruppe.

Alles ist offen. Noch drei spannende Tage.

Artikel vom 23.07.2008, Artikel: Redaktion/hs

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