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Transsyberia: Gewitterfront verhinderte Durchführung der Etappe



Bis zwei Stunden vor dem Start präsentierte sich die Strecke der Wertungsprüfung in gutem Zustand. Spielverderber war eine Gewitterfront, die binnen Minuten die Wege unter Wasser setzte, aufweichte und unpassierbar machte. Organisatoren und Rennarzt fuhren einige hundert Meter in die tief verschlammte Strecke, kehrten jedoch kurze Zeit später zurück. Das Ergebnis war für sie eindeutig: Die äusseren Bedingungen lassen einen Start nicht zu. Die Sicherheit der Teams ist nicht gewährleistet, da die Strecke auch für Rettungsfahrzeuge unpassierbar ist. Die Veranstalter sagten die Wertungsprüfung daraufhin ab. Alle anwesenden Teams zeigten Verständnis für diese Entscheidung.

Neben den erfahrenen Piloten waren auch die "jungen Wilden", die sich auf das 21 Kilometer lange, anspruchsvolle Stück gefreut hatten, mit der Absage einverstanden. Ryan Millen, Team USA (Porsche Cayenne S Transsyberia), sagte: "Wenn der Notarzt nicht zu einem Unfall kommen kann, hätte ich ein mulmiges Gefühl gehabt, in die Prüfung zu starten." Rally-Neuling Tommy Steuer aus Kolumbien meinte mit einem Augenzwinkern: "Ich wäre heute der Co-Pilot gewesen. Das heisst bei so einem Kurs auch aussteigen, den Schmutz vom Fahrzeug entfernen. Ein Haufen Arbeit! Insofern bin ich nicht unglücklich über die Absage der Prüfung. Es kommen noch genügend Herausforderungen auf uns zu."

Vor zwei Tagen durch einen Getriebeschaden an seinem Puch G 320 im Klassement zurückgefallen, äusserte sich das Danner Racing Team enttäuscht: "Schade, wir wären heute sehr gern gefahren. Wir hatten uns für die Sonderprüfung vorgenommen, einige Plätze gut zu machen. Ich habe die Prüfung nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass der Veranstalter die richtige Entscheidung getroffen hat", erklärte der Österreicher Christof Danner mit einem Blitzen in den Augenwinkeln, das verriet, wie gern er heute in den Schlamm gezogen wäre.

Die meisten Teams nutzten die frühere Ankunft im Etappenort Tjumen zum Check und zur Pflege der Fahrzeuge sowie zur eigenen Regeneration. Am Mittwoch wird die Transsyberia Rally 2008 powered by Sony Ericsson mit 672 Kilometern gen Osten fortgesetzt. Als fünftes Etappenziel steuern die Piloten Omsk an.

Artikel vom 14.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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