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Transsyberia: Halbzeitbilanz am Ruhetag (Samstag)



Das Ziel für alle Teams der Transsyberia Rally 2008 heisst, in Ulaanbaatar anzukommen. Gesund und heil. Dass dies kein leichtes Unternehmen ist, bekamen die Teilnehmer bereits im ersten Teil der Transsyberia 2008 zu spüren. Während der über 5.000 km durch Russland und der fünf kleinen Offroad-Wertungsprüfungen traten diverse Probleme bei den Fahrzeugen auf, sowohl bei den Teilnehmer- wie bei den Servicefahrzeugen.

An vorderster Stelle rangierten dabei Schwierigkeiten mit den Kühlern. Auf der Liste standen ausserdem kaputte Servolenkungspumpen, Automatikausfälle, Schäden an Gelenkwellen. Viel Arbeit für die Serviceteams bzw. für die Fahrer selbst, die nach den Tagesetappen ihren Overall überstreiften, um ihre Autos zu checken, zu präparieren und zu reparieren. Wem das nicht am gleichen Tag oder Abend gelang, der konnte auch überbrücken und die nächste Sonderprüfung auslassen, er mustes nur irgendwie das anstehende Etappenziel erreichen.

"Das ist das Besondere bei uns. Keiner ist aus dem Rennen, wenn er eine Panne hat oder mal an einem Tag nicht an den Start geht, weil er seinen Wagen repariert. Bei uns kann man die Rally fortsetzen. Sicher erhält man dafür eine Strafzeit, aber man fällt nicht aus. Das Ziel ist immer noch erreichbar," erläuterte Veranstalter Richard Schalber am Ruhetag im Camp nahe der mongolischen Ortschaft Ölgy.

Höhen und Tiefes hat jedes Team in der ersten Woche der Transsyberia Rally 2008 schon erlebt. Da heisst es auch bildlich, sich aus dem Schlamm zu ziehen, neue Motivation zu finden und weiter zu machen. Vier Teams haben es dennoch nicht geschafft und sind zur morgigen ersten Prüfung in der Mongolei nicht mehr mit dabei. Team Porsche Cars Great Britain, denen das Fahrzeug auf der fünften Etappe ausbrannte, Team Italia, das in Nowosibirsk aufgrund einer Verletzung von Pilot Tognana nach Hause fliegen musste, sowie Team Canada und Team STT/Racing Poland 1, die ihre Wagen nicht mehr flott machen konnten. Und auch ein Presse-Fahrzeug hat es erwischt. Der defekte Turbolader ist hier in der Steppe nicht mehr zu reparieren, der Weg nach Ulaanbaatar musste auf dem LKW fortgesetzt werden.

Morgen geht es auf in die Weiten des mongolischen Reiches. 429 km, davon 282 auf der Wertungsprüfung, stehen auf dem Programm der 9. Etappe von Ölgy nach Mankhan. 29 Teams werden sich in den Morgenstunden auf den Weg gen Osten machen und auf den steinigen und staubigen Pisten wieder sich und ihre Fahrzeuge fordern.

Artikel vom 21.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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