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Transsyberia: Heftiger Überschlag von Armin Schwarz am Donnerstag



Die Unglücksserie auf der Transsyberia 2007 reisst nicht ab: Bei der Wertungsprüfung am Donnerstag kam es erneut zu einem Unfall, der wohl die Siegeshoffnungen von gleich zwei Teams zunichte machte: Der ehemalige Rally-Europameister Armin Schwarz und Co-Pilot Oliver Hilger überschlugen sich mehrfach mit ihrem Fahrzeug. Augenzeugen berichten von einem spektakulären Unfall mit 4-fachem Überschlag, jedoch blieb Oliver Hilger bis auf Prellungen unverletzt, und auch Armin Schwarz hat sich keine bedrohlichen Verletzungen zugezogen. Erste am Unfallort waren zwei teilnehmende Teams (u.A. das Ladies-Team mit Katja Poensgen), die gemeinsam erste Hilfe leisteten. Beide waren über eine Stunde bei den sichtlich unter Schock stehenden Verletzten.

Die verunglückten Personen waren ansprechbar. Die Ärzteteams waren schnell zur Stelle. Armin Schwarz übergab auf der Trage liegend seine Handschuhe an Dr. Brandenburg und sagte: "Du bist der Härteste! Das werde ich dir, Erik, nicht vergessen, dass du den Sieg eventuell durch die Hilfe an der Unfallstelle verlierst." Armin Schwarz wurde mittels Helikopter ins Krankenhaus nach Ulaanbaatar gebracht. Der Porsche Cayenne ist so stark beschädigt, dass er am weiteren Rallygeschehen nicht teilnehmen kann. Damit sind zwei Siegeshoffnungen zerplatzt.

Armin Schwarz hielt lange Zeit die Führung und hatte gestern mit nur 22 Minuten Rückstand auf Rang 5 der Gesamtwertung gelegen. Alle Chancen auf einen Sieg standen ihm noch offen. Dr. Brandenburg gab hiermit vermutlich seine Führung in der Gesamtwertung der Rally auf und Katja Poengsen verlor ihren beachtlichen Rang 13. Gemeinsam fuhren die beiden Teams ins Camp zurück, die Wertungsprüfung konnten sie nicht beenden.

Die Sonderprüfung läuft zur Stunde noch. Inoffiziell ist Rod Millen aus den USA in Führung. Auch Lars Kern soll sich sehr nach vorne gearbeitet haben und aktuell an zweiter Stelle liegen. Dr. Bandenburg hat insgesamt voraussichtlich 1,5 Stunden verloren. Brandenburg: "Das Auto kam an zwei Flussüberquerungen nicht durchs Wasser. Es war 2,30 m tief und ich habe es trotzdem versucht! Der 911er war zu leicht und schwamm dann einfach. Dann ging er unter! Nur noch die Spaten auf dem Dach guckten aus dem Wasser. Da haben wir lieber das Auto verlassen. Ein Unimog zog uns dann raus. Nach 3 Minuten lief "die Sau" wieder."

Die Strecke ist schwierig, mit mehreren Flussdurchquerungen durchzogen und viele Teilnehmer sitzen fest, so dass davon auszugehen ist, dass die Bergungsarbeiten noch Stunden in Anspruch nehmen werden. Wann Ergebnisse und weitere Informationen folgen, ist derzeit unklar.

Pech hatten heute auch Hans Baur und Rolf Blaess mit ihrem Mercedes ML250 von Team ORC. Nach letzten Informationen hatten die beiden in einem extrem steinigen Gebiet heute drei Reifenschäden und mussten sich von Einheimischen helfen lassen.

Artikel vom 16.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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